Aktivenfahrt 2017 Bamberg – Ein Gedicht

Es galt, die Aktivenfahrt wohl zu planen,
Zwei güldene Recken konnten sich erbarmen.
Der eine, ein Jüngling mit strohblondem Haar,
der andere gar einem Riesen gleich war.

Körperliche Ertüchtigung und eine schier
Unersättliche Sehnsucht nach Bier
Welche uns seit jeher verband
Führten uns ins Frankenland!

Am Freitag Nachmittag war es soweit
Fast die ganze Aktivitas stand schon bereit
Doch Pünktlichkeit gehörte nicht zu den Gaben
Unseres Seniors, des bierbrauenden Schwaben.

Zu tief saß der Kater der gestrigen Nacht
Zu viel der Zeit wurde mit saufen verbracht.
Doch nur kurz nach der vereinbarten Zeit
Stand auch Jesse, der Senior bereit.

Trotzdem lief nun noch nicht alles nach Plan;
Wir mussten spontan doch mit zwei Wägen fahr’n
Vier fuhr’n im VW-Bus mit schwäbischem Stil
Die ander’n besetzten das Bussemobil.

Nach einigen Bieren begeistert wird waren
Spontan anstatt Bamberg Berlin anzufahren;
Nach vielem Gerede – doch wenig Verdruss –
Blieb Bamberg der erste und letzte Entschluss.

Kurze Zeit später am Lagerfeuer
Bereuten wir Cornelius’ Anwesenheit teuer
Des Fuxmajors gar scharfer Verstand
Bescherte der Runde ’nen Schluck Boonekamp!

Das Feuer brannte, die Glut war heiß,
zu uns’rem Entsetzen gab’s viel zu viel Fleisch.
Die Mägen war’n voll, der Wille war schwach,
so aßen wir den Rest am Tage danach.

Kurz schon nach dem recht frühen Erwachen
Packten wir unsere sechs, sieben Sachen
Um das Klosterbräu Schröder zu checken
Zum dem Zweck trug Max L. voll Stolz Adiletten.

Nach dieser Führung schwang’ wir die Hufen
Uns hatte ein Biergarten zu sich gerufen.
Schnell nach dem Essen kam Müdigkeit auf,
lenkten uns mit Golf ab und siegten zuhauf!

Ihr merkt, wir schrieben ein Gedicht,
FuxenMIMIK war dies nicht;
Uns deucht, wir fanden die rechte Würze,
Der Rest der Fahrt – er folgt in Kürze!

Nun gut, ich spiel’ mit offenen Karten,
Sie, werter Leser, müssen nicht warten!
Abgetippt war’n die Notizen im Nu,
jetzt füg’ ich letzte Gedanken hinzu!

Am letzten Tag der Fahrt durchkreuzt die Sonne uns’ren Plan
Dank der großen Hitze hatte keiner zum Wandern viel Elan
So haben wir ’nen ruhigen Tag am See verbracht – ’ne schöne Pause!
Und als der Abend näher rückte fuhren wir entspannt nach Hause.