Aktivenfahrt SoSe 2020

Bevor wir zur Wochenendfahrt
aufgebrochen sind hatten wir noch Sorge, dass das Wetter so miserabel wie in München sein wird. Wir wurden allerdings von den ersten wirklich schönen Sonnentagen des Jahres überrascht.
Zur allgemeinen großen Überraschung gesellte sich noch ein Fremder in unsere Reihen, den wir allerdings freudig bei uns Aufnahmen. Sein Name: Bb Ganter.
Kaum angekommen, wurden sämtliche Vorräte mittels einer Helferkette in unser Feriendomizil befördert. Zur großen Freude aller bestand unser Biervorrat aus dem köstlichen, seit über einem Jahr abgelaufenen Ustersbacher Qualitäts Bier.
Nach einem kurzen Weißwurstfrühstück (für das unser letzter Urbayer D.E. extra seine Lederhosn mitgenommen hatte) wurde auch schnell das Volleyball Netz aufgebaut und ein paar Klatschen verteilt und Schmetterbälle gezwitschert. Am Abend gab es Pasta alla tonno, danach sind wir zusammen am Lagerfeuer verhockt.

Die ganze Gruppe? Nein. Ein einziger Bua leistet der Gemütlichkeit gekonnt Widerstand, indem er leicht alkoholisiert ein Fußball Match gegen sich selbst spielte – und verlor.
Am zweiten Tag kamen die Nachzügler für einen ausgedehnten Spaziergang dazu. Später haben wir uns an den Inn gesetzt und ein paar hofpenhaltige Kaltgetränke genossen. Zurück am Haus wurde gegrillt, gechillt und Usti gekillt. Am Ende des Abends entspannten sich einige am Feuer, während sich der andere Teil der Crew kopfüber in die tiefen Schluchten des Wutkäfigs gestürzt hat. Um sich von dieser hitzigen Partie zu erholen, entschloss sich Fux Hua zu einer nächtlichen Badewannengönnung.
Am nächsten Morgen leckten wir unsere Wunden bei einem gewohnt mittelmäßigen Rührei (Luft nach oben). Ohne viel Zutun verschwand der ganze Tag beim Volleyball- und Tichtennisspiel, bevor wir uns erneut zu einem gegrillten Festmahl zusammenfanden.
Der Abend brachte eine besondere Überraschung: die steilsten Burschen des Amiv (auch wenn man es nicht erwähnen müsste: D.B. und N.M.) hatten eine Spontankneipe vorbereitet!
Trotz des Fehlens der hochoffiziellen Kleidung (D.E. In Anzug und Adiletten) kam die gewohnte Kneipenstimmung auf. Ein bravourös geleitetes Offiz wurde von einem ebenfalls hoch amüsanten Inoffiz abgelöst. In dessen Verlauf stellte unser liebster Niederrheiner N.M. einen neuen Rekord in Sachen „sich-den-Hammer-stehlen-lassen“ auf (ganze fünf mal).
Alles in allem eine durchaus gelungene, wenn auch spontane Aktivenfahrt!