Aktivenfahrt 2021

Nach anderthalb Semestern durchzogen von Online- und Ersatzveranstaltungen, konnte am Wochenende vom 11. bis 14. Juni mit der Aktivenfahrt wieder etwas Normalität in das Verbindungsleben bei der Aktivitas des AMIV einkehren. Denn wider Erwarten konnte unser Senior aus den Bergen uns tatsächlich allesamt ohne größere Corona- Einschränkungen in sein Heimatland einladen.

Doch leider begann das langersehnte Wochenende mit einer kleinen Panne am Taifun-Mobil, nachdem Fux Gärtner sich 20 Minuten vor Ankunft dazu entschloss den Audi A6 seiner Eltern auf einem McDonalds Parkplatz spontan tiefer zu legen. Nach aufopferungsvollem Einsatz lokaler Abschleppdienste und dem ad hoc zum Taxifahrer umgeschulten Fux Sandner, konnte jedoch letztlich nach der kleinen Odyssey die gesamte Aktivitas zusammen die wunderschöne Aussicht mit Abendsonne von der Terrasse unserer Hütte genießen.

Eilig zauberten zwei fleißige Köche der Rasselbande ein leckeres Chili sin Carne. So wurde eine gute Grundlage für die ein oder andere Runde „Rage Cage“ oder „Shot-Mensch Ärgere dich nicht“ geschaffen, mit welchen wir den Freitagabend ausklingen ließen und die einige Bundesbrüder weniger gut vertrugen.

Der Samstag wartete mit etwas sportlicher Betätigung auf uns. Denn zumindest ein Teil der Truppe erklomm, nachdem wir auffällig viele Burschen auf halber Strecke bei einer Hütte faul zurücklassen mussten, den Gerloskogerl. Oben angekommen, konnte uns Fux Sandner mit seinen fotografischen Fähigkeiten und seiner Drohne begeistern (siehe Bilder). Den Abstieg durfte Bb Schmid nach einer kleinen „What are the odds“- Wette mit Fux Maier rückwärts antreten. Doch nach einigen sehr holprigen Metern erlaubte der überaus gnädige Fux dem Wettopfer, sich durch die Stärkung mit einem kleinen unser allerliebsten Kräuterlikör aus der Wette freizukaufen.

Und so kehrten die fleißigen Wanderer Bb Schmied, Bb Wiesinger, Fux Sandner, Fux Taifun, Fux Maier und (mittlerweile-) Bb Grobe nach einer kleinen Einkehr genau pünktlich zurück, um dem Anfeuern des Grills beizuwohnen. Neben einigen Nackensteaks und vegetarischen Optionen genossen wir hierbei jedoch vor allem das Beisammensein und die kühle Umarmung des ein oder anderen vorsichtigen Hopfenblütentees.

Während somit der zweite Abend an Fahrt gewann, stellten sich die Gespräche immer tiefgründigeren Fragen des Lebens. Es dauerte nicht lange, bis wir wieder innerhalb des Rage Cage auf unseren Lebensbund anstießen. Diesen durften wir auch sofort unserem lieben Bb Marticke unter Beweis stellen. Denn unter der mehrfachen Androhung uns ins Bett zu verlassen, wenn niemand seinen Becher für Ihn trinke, brachte er vor allem Bb Grobe dazu, unter Beweis zu stellen, wie viel er uns wirklich bedeutet.

Den Sonntag ließ die Aktivitas etwas ruhiger angehen. Der geplante Besuch beim lokalen Freibad musste leider wegen eines mysteriös-gesamtheitlichen, spontanen Unwohlseins abgesagt werden. Am selben Tag mussten wir uns außerdem von den Bb Busse, Eckl und Mielke verabschieden, welche wegen angeblicher anderweitiger Beschäftigung das Wochenende vorzeitig abbrachen. Jedoch erhielten wir auch Verstärkung aus der Heimat durch Fux Kopka, der mittags anreiste. In weiser Voraussicht auf die Abreise am nächsten Tag, verzehrte die Aktivitas über den gesamten traumhaft sonnigen Sonntag alle Essensreste und ließ den Abend etwas ruhiger angehen. Gleichzeitig vervielfältigte sich die Zahl potenzieller Teilnehmer an einem möglichen AMIV-Schafkopf-Turnier.

Am Montag waren dann die Tetris Fähigkeiten der 90’s Kids gefragt. Denn es hieß das Gepäck von 10 Leuten und 2 Autos in nur einem unterzubringen, denn das Taifun- Mobil versauerte leider noch immer in der Werkstatt. So wich auch ein Großteil der Buben aus und schloss ein gelungenes Wochenende mit einem kleinen Spaziergang zum nächsten Bahnhof und einer schönen Zugfahrt durchs Zillertal ab.

Schnitzeljagd 2.0

Mit näher rückendem Sommer und sinkender Inzidenz in München blickten viele im AMIV freudig der Schnitzeljagd entgegen: Einem gemeinsamen Event mit alten Herren und der Aktivitas.

Zunächst ist die herausragende Organisation des Events durch unsere Burschen Nanter und Grobe hervorzuheben, die es neben einem reibungslosen Ablauf sogar schafften, den bayerischen Wettergott nach gefühlt drei Wochen Dauerregen für ein Kaiserwetter umzustimmen.

Insgesamt vier Teams traten gegeneinander an, sich als schnellstes von Rätsel zu Rätsel weiterzukämpfen und die kreativen Challenges an den Stationen zu meistern. Dazu zählten unter anderem ein blindes Bier-Tasting mit Boonekamp-versenken der Bb Würf und Thomas, mehrere Geschicklichkeitsspiele bei den Bb Zilbermann, Bauer und Koschany sowie eine Nicht-Lachen Challenge zur Kungfu & Co. Aufführung der Bb Schmid, Fournelle und Schwarz.

Der langsam aber nicht-aufzuhaltend steigende Alkoholpegel einiger Teilnehmer ließ angesichts der ohnehin herausfordernd gestellten Rätsel so manches (2er-) Team kapitulieren und ganz auf das Socialisen mit den AHs fokussieren. Letztlich konnte sich mit knappem Zeitvorsprung das Team „Volli“ souverän durchsetzen und somit das Podium erklimmen.

Das insgesamt hervorragende Event wurde an den Pinakotheken mit dem ein oder anderen Bier ausgeklungen.

Wandertag – Ab in die Berge

Nachdem Coronabeschränkungen nach wie vor das Abhalten der ein oder anderen Veranstaltung erschwerten, war der Wandertag immerhin ein Event, das nicht zu vielen Einschränkungen unterlag. Diese Hürde war also schon einmal genommen, allerdings gab es da noch ein weiteres Problem, welches Sorgen bereitete – das Wetter. So wurde der Wandertag zuvor bereits einmal witterungsbedingt nach hinten verschoben und auch am Tag des Ausweichtermins wurden vermehrt Schauer prognostiziert.
Nichtdestotrotz begab sich die Gruppe hochmotiviert und optimistisch gestimmt Richtung Hauptbahnhof, um von dort den Zug zum Tegernsee zu nehmen. Die Fahrzeit wurde produktiv genutzt, um den ein oder anderen mit den Schafkopfregeln vertraut zu machen und damit zur Integration in Bayern beizutragen.
Zur Überraschung aller kamen wir rund eine Stunde später bei strahlendem Sonnenschein an. Nachdem überflüssige Jacken in den Rucksäcken verstaut und stattdessen Sonnenbrillen und Sonnencreme herausgeholt wurden, ging es nun zum sportlichen Teil des Tages. Erstes Etappenziel auf der von Fux Gärtner geplanten Tour war der Gipfel des Baumgartenschneids (1449 m).

Leider wich die warme Sonne schon bald dichten Wolken und auch der ein oder andere Regentropfen fiel gen Erdboden herab. Unserer Motivation tat das jedoch keineswegs ab und es ging weiter zügigen Schrittes bergauf. Als der Weg steiler und matschiger wurde, realisierte Fux Maier zum ersten Mal an diesem Tag, dass sein Schuhwerk vielleicht nicht die allerbeste Wahl war. Während alle anderen auf robuste Wanderschuhe zurückgegriffen hatten, versuchte er aufgrund mangelnder Alternativen mit leichten Turnschuhen dem Terrain zu trotzen. Das sah teilweise so elegant und grazil aus, dass wir uns einmal nicht sichern waren, ob da gerade tatsächlich ein Reh weichfüßig durch das Gehölz gehüpft ist oder es doch nur Fux Maier war, der wieder querfeldein durch den Wald schlitterte.
Kurz vor dem Erreichen des Gipfels kamen wir noch an einem kleinen Flecken Schnee vorbei, der den Frühling überlebt hatte. Ganz fürsorglich stellten die Fuxen Vogel und Maier hier sicher, dass das Gesicht des jeweils anderen nach dem anstrengenden Aufstieg eine erfrischende Abkühlung erhielt.
Knapp 2,5 Stunden und 650 gewonnene Höhenmeter nach Tourbeginn erreichten wir den Gipfel und nachdem noch schnell die obligatorischen Beweis-Gipfelfotos geschossen wurden, belohnten wir uns selbst mit einem wohlverdientem Gipfelbier und einer ausgiebigen Brotzeit.

Frisch ausgeruht und gestärkt begaben wir uns danach an den Abstieg. Dem erneut ein wenig steilerem und rutschigerem Pfad geschuldet, testete ein gewisser Fux mit eher unpassendem Schuhwerk – der ein oder andere Leser kann sich vielleicht denken, wer gemeint sein könnte – des Öfteren die Beschaffenheit des Terrains in einer Körperhaltung, die sich wohl am besten als horizontal zum Boden beschreiben lässt. Ohne größere körperliche Versehrtheiten erreichten wir trotzdem den nächsten Zwischenstopp, den Gipfel des Riederstein (1207 m). Nach einigen Minuten Pause setzten wir den Abstieg fort. Nach einer Weile kamen wir an einem herrlichen Fleck grüner Wiese direkt neben einer bewirtschafteten Hütte mit Außenverkauf vorbei. Als wollte der Wettergott uns ein Zeichen senden, kämpfte sich just in diesem Moment die Sonne durch die Wolkendecke. Aufgrund dieser Umstände bedurfte es keiner langen Diskussion, um sich einstimmig für eine weitere Pause zu entscheiden und so mancher nutzte die Gelegenheit, um sich eine isotonische Hopfenschorle einzuflößen, während wir in der Sonne lagen.

Nach dieser Stärkung für Körper und Seele begann auch schon der letzte Tourabschnitt und wir setzten unseren Weg Richtung Tal fort. Dank einer mitgebrachten Bluetooth-Musikbox – für gute Münchner Tagestouristen ja schon fast ein Muss – lauschten und sangen wir zu stimmungsvollen Liedern wie der österreichischen und deutschen Nationalhymne (anderen Menschen sind diese Stücke anscheinend eher unter den Namen „DJ aus den Bergen“ von DJ Ötzi und „Atemlos“ von Helene Fischer bekannt). Gut gelaunt kamen wir schließlich im Tal an.
Da noch ein wenig Zeit war, bis unser Zug zurück nach München fuhr, beschlossen wir diese produktiv zu nutzen. Zunächst besorgten wir uns in der nächsten Tankstelle eine lokale Delikatesse (aka Tegernseer Hell), um eine kleine Wegzehrung für die Heimfahrt zu haben. Da immer noch etwas Zeit war und wir schließlich am Tegernsee waren, trieb es uns an das Ufer eben jenes Gewässers. Bei frischen 13° Außentemperatur und vermutlich noch einmal geringerer Wassertemperatur wagten Bb Ganter, Fux Maier und Fux Gärtner den Sprung ins kühle Nass. Allzu gemütlich schien es im Wasser allerdings doch nicht zu sein, denn nach einigen Sekunden beschlossen die Drei, den Spaß wieder zu beenden.
Als letzter Punkt der Tagesagenda stand dann auch schon die Rückreise nach München an. Bei einigen Runden Schafkopf ließen wir den gelungenen Tag ausklingen, bis wir schlussendlich erschöpft, aber auch glücklich und zufrieden wieder zurück in der Landeshauptstadt ankamen.
Alles in allem können wir auf einen absolut gelungenen Wandertag mit einer lustigen und motivierten Truppe zurückblicken, von dem sicherlich noch in Zukunft die ein oder andere Anekdote zum Besten gegeben wird.

München für Einheimische – Das etwas andere Sightseeing

Wie gut kennen wir eigentlich München? Und welche Orte lohnt es sich einmal zu besuchen? Selbst die Älteren unter uns waren sich einig, dass sich eine München-Tour sehr lohnen würde und es noch einiges zu entdecken gibt. So wurde also eine Route festgelegt und unsere Füxe Servurs und Sandy bzw. die Bundesbrüder Deckl und Nanter trugen einige interessante und wissenswerte Facts zusammen, die wir uns während der Tour gegenseitig vortrugen.

Wer wusste zum Beispiel, dass auf dem Oktoberfest jährlich etwa sieben Millionen Maß Bier konsumiert wird? Oder dass der Turm des alten Peters 56 m hoch ist und 312 Stufen hat?

Während das Wetter uns köstlich verwöhnte, meinte es Corona nicht so gut mit uns und wir mussten uns in 5er Gruppen aufteilen, was den Spaß jedoch keinesfalls minderte. Im Gegenteil war es sehr lustig immer mal wieder per Telefon mitzubekommen wo sich die anderen Aktiv-Touristen herumtrieben und welcher Bundesbruder definitiv mehr sportliche Vorbereitung gebraucht hätte.

Ein Highlight war auf jeden Fall der Hausmeister, der uns ungefragt an der Benediktiner Kirche über genauste geschichtliche Hintergründe aufklärte, während er den Müll aufkehrte. Ein anderes Highlight waren die vielen Schätzfragen, die dem ein oder anderen einen schweren Kopf am nächsten Morgen bescherten. Wer schlecht schätzt muss eben mehr trinken.

Unser lieber Bundesbruder Deckl verschätzte sich bei der Höhe des guten Friedensengels so sehr, dass wir uns alle vor den Brücken und Häusern fürchten, die im Hause des zukünftigen Bauingenieurs entworfen werden. Aber mei, der Wille zählt.

Ein spezieller Fux Lopka hat im Laufe des Tages seine höchst ausgeprägten Fremdenführer Gene entdeckt. Es ist nicht auszuschließen, dass wir bald einen Juristen weniger und dafür einige Touristen mehr bei uns in der Wohnung haben, weil kurzerhand eine Touristengesellschaft gegründet wurde.

Alles in Allem war es ein sehr erfolgreicher und spaßiger Tag, nach welchem wir alle eine verbesserte Orientierung in der Stadt München haben. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Abschluss des Corona-Semesters Nr. II

Aufgrund der nicht-enden-wollenden Corona Pandemie stand die Durchführung eines gebührenden Semesterabschlusses auf dem Spiel – also was tun?
Nachdem viele von uns täglich mehrere Stunden in Uni-Zoom-Calls verbringen, die Kontaktbeschränkungen eine gemeinsame Feier jedoch aktuell nicht zulassen, haben die Fuxen ein hybrides Konzept für den Semesterabschluss – also eine Kombination aus online und offline – auf die Beine gestellt.

Zunächst ging es los mit einigen Tendenz- und Kategoriefragen via Zoom, um den jeweiligen Gewinner unter den Aktivitas auszumachen bzw. das gegenseitige Wissen der Wohnheime zu testen.

Anschließend gingen wir über zum ersten offline-Teil – dem legendären Pubcrawl in jeder WG.

 

Ganz im hybriden Stil ging es dann auch den restlichen Abend im Wechsel weiter, unter anderem mit folgenden Highlights:

  • Geschicklichkeitsspiel Turm bauen, LS gegen EG: Ziel war, einen möglichst hohen Turm aus wenigen Gegenständen bauen – selbstverständlich konnte sich die EG durch technische Expertise diverser Bauingenieure durchsetzen
  • Online-Bierpong: Hier hatte klar die LS die Nase vorn
  • TipsyIQ: Schätzfragen Jeder gegen Jeden – hier sorgten einige vermeintliche Experten für Lacher

Rückblickend war der Abend ein sehr gelungenes Format, auch wenn wir alle bereits den Zeiten gemeinsamen Feierns in großer Runde entgegenfiebern.

In diesem Sinne – auf ein mindestens ebenso gelungenes Sommersemester!

Eine etwas andere Jahresabschluss-Kneipe

Wie man bereits aufgrund der Regularien erahnen konnte, war es uns nicht möglich unseren Jahresabschluss im Zuge einer Kneipe zu veranstalten.

Dennoch ließen wir uns nicht davon abhalten ein Online-Event zu organisieren, wo wir auf ein spezielles aber trotzdem erfolgreiches Jahr zurückblicken konnten.

Bevor das Event über die Bühne ging, wurde die AH-Schaft im Raum München mit einem kleinen weihnachtlichen Gruß der Aktivitas, der die eine oder andere Köstlichkeit enthielt, überrascht.

Auch ein kleiner Blechschaden am Auto konnte uns zumindest nicht vollständig davon abhalten unsere Bundesbrüder mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu beschenken.

Etwas verspätet konnten dann unsere Bundesbrüder sowohl Punsch als auch Kekse verzehren während unser werter Senior bei seiner sehr gelungenen Präsentation auf das Jahr der Aktivitas zurückblickte.

Auf den etwas offizielleren Teil unseres Seniors folgte ein von Bb Filbry, Bb Gruber, Bb Butteron, Bb Eckl und Bb Wiesinger organisierter Rückblick auf den AMIV in den letzten 8 Jahren und ein Quiz das sicherstellte, dass auch die durstigsten Bundesbrüder ausreichend versorgt wurden.

Natürlich ist ein Onlineevent nicht vergleichbar mit einer normalen Veranstaltung, dennoch gelang es einen unterhaltsamen, schönen und erfolgreichen Abend für den AMIV zu gestalten.

Gerade dieses schwierige Jahr hat gezeigt, wie stark unsere Gemeinschaft ist und wie prächtig sich der AMIV in den letzten Jahren entwickelt hat. Trotz schwieriger Umstände war es gemeinschaftlich möglich ein Programm auf die Beine zu stellen, das auch mit starken Kontakteinschränkungen, einzigartig war.

 

Wir freuen uns auf das neue und hoffentlich gesunde Jahr 2021!

Vivat, crescat, floreat AMIV! 

Wandern statt Skifahren

Nachdem leider auch der im Semesterprogramm anstehende Skitag aufgrund von Corona abgesagt werden musste gaben sich beide Wohnheime nicht damit zufrieden stattdessen nur in der Wohnung zu hocken. Fux Kopka und Bundesbruder Gehri suchten daher für beide Wohnheime eine Wanderroute heraus, die dann corona-konform ohne Überschneidung der Bewohner beschritten werden durfte.

Für die Luisenstraße gab es eine eher seichte und leichte Wanderung vom Schliersee zum Tegernsee.

Auch wenn der Start am Schliersee von einigen Regentropfen begleitet war und die Wanderung zu Beginn eher auf der Straße führte als auf einem Wanderweg konnten wir uns recht schnell in die Natur schlagen. Unglücklicherweise machte uns der dauerhafte Anstieg auf einige hundert Höhenmeter dort schnell zu schaffen was sich merklich im Tempo äußerte.

Viele ‚Wann hört die Steigung eigentlich auf?‘ später, kamen wir tatsächlich an einer Art Gipfel an. Da der Weg laut Ausschilderung aber nicht direkt am Gipfel vorbeiführte und wir im Winterwunderland mit leichtem Schneegestöber, in dem wir mittlerweile waren, keinen unnötigen Umweg nehmen wollten, begann nun schon wieder der langsame Abstieg.

Nach guten 3h kamen wir dann am Tegernsee an wo wir noch ein gemütliches Vesper machten bevor uns der Zug zurück nach München brachte.

Die EG ist um 10Uhr in aller Gemütlichkeit losgefahren und nach einer Stunde am Startort angekommen.

Unser heutiges Ziel war es, den Jochberg zu erklimmen. Obwohl der Himmel am Anfang etwas bewölkt war, hatten wir Glück mit dem Wetter und der Temperatur. Schon nach wenigen Metern Aufstieg wurde uns warm. Der Weg zum Gipfel war an vielen Stellen vereist. Doch mit Vorsicht gelang es allen diese Rutschpartie zu meistern.

Bereits vor dem erreichen des Gipfels, entfaltete sich der traumhafte Blick gen Norden auf den Starnberger See und gen Süden auf den Walchensee und die Voralpen. Die Sonne begrüßte uns zudem pünktlich, als wir das Gipfelkreuz vor Augen hatten. Als wir das Ziel erreichten, gab es eine Essenspause.

 

Neben dem wunderschönen Ausblick, wurde wissenschaftlich überprüft, ob es potenzielle Ehegattinnen auf 1565m zu finden gibt. Und tatsächlich, ein Superlike wurde verteilt.

Glücklicherweise war der Rückweg weniger vereist, dafür mehr Schnee. Die Folge war eine wilde Schneeballschlacht. Wir waren erschöpft, aber trotzdem die ganze Zeit begeistert von der schönen Natur und Tianqis Flachwitzen.

Gegen Ende der Wanderung kamen wir am Walchensee an. Bei einer Wassertemperatur von 0°C kam Fux Wilhelm auf die glorreiche Idee zu baden. Fux Cuca Lopka schloss sich ihm bereitwillig ohne mit den Wimpern zu zucken an. Warum die beiden nicht durchgefroren waren, ist bis heute ein Rätsel. Dass der dritte Fux im Bunde seinen Monatslohn verwettet hat, erwähne ich nur am Rande.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag mit traumhaften Wetter und einer tollen motivierten Truppe.

AMIV Sports Day

Am Sonntag, den 15.11, traf sich die Aktivitas anstelle des im Semesterprogramm vorgesehenen AMIV Education Day zum AMIV Sports Day im Englischen Garten.

Die Teilnehmer vertrieben sich die Zeit beim Fußball, Wikingerschach, Spikeball und Frisbeespielen und genossen das ausgiebige
Snackangebot, das Bb Wang vorbereitet hatte – danke an dieser Stelle. Insbesondere die Athletik der AMIV-Körperkläuse beim Spikeball lenkte die Aufmerksamkeit einiger Seniorinnen auf sich, die von der neuartigen Trendsportart aus Übersee äußerst angetan waren.

Doch auch außerhalb des im Mittelpunkt stehenden SpikeBall Turniers ereignete sich Leistungssport höchster Präzision, besonders beim Fußball, wo sich die äußerst talentierten Fußballer Bb Marticke, Gehri und Ganter sowie die Fuxen Maier, Kopka und Wilhelm beim Jonglieren versuchten. Jene Herausforderung stellte sich als schwerer als erwartet heraus, jedoch wurden auch missglückte Bälle mit Leichtigkeit und einer gewissen Prise Spott von Bb Eckl als Präzisionsflanken wieder zum Ort der Geschehens zurückbefördert.

Auch diese Sportart fand bei einigen wenigen Zuschauern der Aktivitas höchste Begeisterung (und ein wenig Gelächter), besonders an jenem Zeitpunkt, als Bb Marticke die umstehenden Zuschauer von der Professionalität des AMIV zu überzeugen versuchte, während Fux Maier seine Edeltechnik mit einem ganz besonderen „Trick“ unter Beweis stellte.

Abschließend lässt sich der AMIV SportsDay sicher als eine äußerst gelungene Veranstaltung bezeichnen und bietet einiges an Wiederholungs- und Verbesserungsbedarf, besonders im Fußball!

Pubcrawl im WG-Format

Der November startete mit dem Lockdown Light – daher war es für die Aktivitas wieder einmal an der Zeit kreativ zu werden und Alternativen für das Semesterprogramm zu entwickeln.

Wir entschieden uns dafür in den beiden Wohnheimen einen „WG-Pubcrawl“ zu veranstalten. Das heißt, jeder Mitbewohner denkt sich für sein Zimmer ein eigenes Motto aus, bereitet passende Snacks und Drinks zu und ist für die musikalische Untermalung verantwortlich. Gesagt, getan.

So starteten wir in der Luisenstraße zunächst entspannt in den Abend und ließen uns im „Café Français“ mit einem guten Wein, französischer Musik und Käse verköstigen.

Anschließend ging es für uns in das „Wiener Casino“ und es galt erstmal den Eintritt zu erspielen, Falco in Dauerschleife zu hören und diverse Cocktails durchzuprobieren.

Nach einem Zwischenstopp in der „Casa de Papel“, in der wir mit feinstem mexikanischen Tequila und Nachos versorgt wurden, ging es in kulinarisch in eine ganz andere Richtung, nämlich auf die Hamburger Reeperbahn in die von Udo Lindenberg geleitete Bar. Eingekleidet in einer Lederjacke schmeckte das Astra-Bier direkt viel besser.

Absch(l)iessend ging es für und in das „90er“-Zimmer, um den Abend bei entsprechender Partymusik (inklusive Lichtorgeln) und bekannten 90er Snacks ausklingen zu lassen.

 

Anders als im französischen Flair der Luisenstraße begann die nächtliche Reise der fünf Gefährten der Erzgießereistraße im traditionellen Irish Pub mit dazugehörigem Quiz und hochprozentigen Spezialitäten, um potenziellem Wissenszuwachs vorzubeugen.

Nach einer musikalischen Meisterleistung beim Singen irischer Volkslieder, wurde die Reise im Wilden Westen fortgesetzt. Mit einem famosen Kentucky Derby kam es zu einem Wissenswettstreit über den Mann der schneller schießt, als sein Schatten, welcher recht deutlich entschieden wurde, da die jüngeren Jahrgänge mit ihrem Fachwissen auftrumpfen konnten.

Angeheitert von den Köstlichkeiten des Abends zog die Reisegruppe weiter in Münchens edelste Bar, auf den Spuren von „The High“. Dort bewies Bb Eckl seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Barkeeper mit exquisiten Drinks und einer unvergleichlichen Menge an zugehörigem Fachwissen. Während des Verzehrs von selbstgezauberten Snacks stellte sich die Frage, wieso hier eigentlich noch nie ein Bayernstar zu Besuch war…           

Gestärkt zog die Gruppe weiter, vom gehobenen Ambiente der Münchener Bar Szene, in die Abgründe des mexikanischen Springbreaks auf eine paar Runden Bierpong und Tequila Sunrise, wodurch die Literflasche schneller leer wurde als manch einer glauben wollte.

So langsam machte sich die genussvolle Reise des Abends bemerkbar und das Tanzbein wurde ausgelassen geschwungen in tropischem Ambiente, bevor alle weiterzogen, um den Abend stilecht im Bahnhofsviertel FFM ausklingen zu lassen. Hier konnte die Fuxia beim Erraten von Liedern deutscher Sprechgesangsartisten mit ihrer ausgeprägten Allgemeinbildung glänzen und die Gefährten stellten ihre Geschicklichkeit unter Beweis beim Zubereiten eines Flying Hirsch.

Jedoch wurde die gechillte Runde in den späten Morgenstunden rascher aufgelöst als erhofft, als sie gebeten wurde die weitere Reise leiser zu gestalten. So endete ein kurzweiliger Abend voller unerwarteter Reiseziele in Zeiten von Covid-19 auch in der Erzgießereistraße.

 

Wir blicken zurück auf gelunge Pubcrawls durch die wohl besten Bars in der Maxvorstadt!

Schnitzeljagd durch die Maxvorstadt

Unmut machte sich breit, als immer klarer wurde, dass wir aus bekannten Gründen das Semesterprogramm wieder nicht in der eigentlichen Form durchziehen können. Doch dann sprang unser aus dem Exil zurückgekehrter Bb Schmid ein und organisierte mit Fux Hölterhoff eine famose Schnitzeljagd und machte so aus der Not eine Tugend.

Aufgeteilt in kleine Gruppen hetzten wir wie manisch von Hinweis zu Hinweis, verzweifelten das eine um das andere Mal ob eines nicht auffindbaren Umschlags, nur um uns Momente später mit der Hand an die Stirn zu fassen, wenn man ihn dann entdeckt hatte.

Am Rande der Schnitzeljagd erfuhren wir einiges über verschiedene Gebäude der Maxvorstadt – und über Bb Schmids kürzlich entbrannte Leidenschaft für Oettinger.

Auch der eine oder andere Junge AH wurde in das Spiel eingebunden, so stellte Bb Koppitz unsere Geschicklichkeit beim Steinestapeln auf die Probe; wenn diese umfielen, durfte ein kleines Schnäpschen verköstigt werden. Dieses Destillat sagte besonders einem hier nicht namentlich erwähnten österreichischen Bb sehr zu.

Bb Neumann stellte uns vor ein Rätsel, Bb Würf ließ uns eine Art gordischen Knoten lösen; eines hatten die Stationen mit unseren lieben AH’s jedoch gemeinsam: überall wurden wir gut verköstigt.

Auch eine Station in dem allseits bekannten Edel-Etablissement „Le Harlequin“ durfte bei dieser Rätseljagd natürlich nicht fehlen.

Als die Teams nach und nach fertig wurden, fanden wir uns noch kurz auf eine Bratwurstsemmel zusammen und ließen den Abend ausklingen.

An dieser Stelle Glückwunsch an das Gewinnerteam rund um Bb Filbry und ein großes Dankeschön an Bb Schmid & Fux Hölterhoff für die Organisation des Abends!  

Pub Quiz statt 10-10 Feier

Das Corona- Pub Quiz 2020

Nach einem FAST normalen Sommer in München stehen wir nun ja wieder kurz vor einem Corona- Lockdown. Und auch der AMIV bleibt davon nicht verschont.

Unsere alljährliche und legendäre “10-10 Party” konnte eben deswegen dieses mal leider nicht wie geplant am 24. Oktober stattfinden. Und auch wenn erst große Trauer herrschte, waren wir jedoch, wie gewohnt, kreativ genug um uns eine spaßige und attraktive Alternative auszudenken!

Kurzerhand organisierten die Fuxen ein Corona-konformes Zoom-Pub-Quiz! Dabei standen sich drei Teams gegenüber!

Die beiden Wohnheime Luisen- und Erzgießereistraße und die “Externen”, ein Team aus zugeschalteten Aktivitas und AHs, welche leider nicht in eines der beiden Wohnheime kommen konnten.

Während sich das Externe Team zu Beginn abzusetzen schien, leisteten sich gegen Ende des Quiz die Teams Luisenstraße und Erzgießereistraße ein mitreißendes Kopf an Kopf Rennen. Über Fragen zur Geschichte, Natur, Sport, Geographie und Politik gaben sich die beiden Wohnheime einen wackeren Kampf. Erst im letztlichen Finale, einer schnellen Fragerunde, konnte sich die Erzgießereistraße durch zweifelhafte Methoden als Gewinner durchsetzen.

Doch auch die Bestrafung für das verlorene Pub- Quiz meisterte Wohnheim LS souverän, und beförderte einen vollen Bierkasten in nur 12 Minuten (wohl unter Einfluss voriger, alkoholhaltiger Zwischenbestrafungen in nicht allzu kleinem Maße!) von der Luisen- in die Erzgießereistraße.

Dort feierten dann beide Teams den gelungenen Abend noch mit einem Bier. Die Gewinner auf dem Podium des ersten Stocks, die Verlierer auf der Straße. Doch trotzdem, alle zusammen.

Kneipe in lockereren Zeiten

Auch wenn es keiner gedacht hätte, war es tatsächlich im Juli möglich, eine Kneipe im Wohnzimmer der Luisenstraße zu veranstalten.

Es war sehr schön, nach langer Abstinenz, nicht nur die Aktivitas begrüßen zu dürfen, sondern auch einige AH.

Unser werter Senior hielt eine wunderbare Rede und es gab einen köstlichen von Bb Koschany zubereiteten Kichererbsensalat.
Dementsprechend war die Stimmung ausgelassen und gelöffelt wurde ordentlich.

Der inoffizielle Teil des Abends wurde von Bb Würf auf eine sehr kreative Art und Weise im Kneipe 4.0-Format übernommen. Es gab ein Quiz bei welchem in Kleingruppen gegeneinander angetreten wurde. Per Smartphone konnten die Ergebnisse eingegeben und gespeichert werden.
Vom Bilderraten über Schätzfragen bis hin zum Erraten von Wahr- oder Falsch-Aussagen, war für Jeden etwas amüsantes dabei. Alle Spiele waren dabei natürlich auf den AMIV bezogen. Die Bilder waren stets den meisten von Fotowänden in den Wohnheimen oder aus der Whatsappgruppe bekannt.
Die Wahr oder Falsch Aussagen waren auf erlebnisreiche Geschichten und Erfahrungen unserer lieben Bundesbrüder angelehnt. Preise für die Gewinner, wurden noch am selbem Abend oder spätestens am frühen Morgen eingelöst.

Die Motivation zu gewinnen war groß, denn es konnten Elotrans und Aspirin erspielt werden. Gesteigert wurde der Siegeswunsch nur noch durch den verheißungsvollen Trostpreis namens Boonekamp.

Alles in allem war die Kneipe für alle eine unglaubliche Bereicherung für das Sommersemester 2020. Nicht nur weil man sich endlich wieder in etwas größeren Gruppen treffen konnte, sondern vor allem aufgrund des tollen Ambiente. 🙂

Aktivenfahrt SoSe 2020

Bevor wir zur Wochenendfahrt
aufgebrochen sind hatten wir noch Sorge, dass das Wetter so miserabel wie in München sein wird. Wir wurden allerdings von den ersten wirklich schönen Sonnentagen des Jahres überrascht.
Zur allgemeinen großen Überraschung gesellte sich noch ein Fremder in unsere Reihen, den wir allerdings freudig bei uns Aufnahmen. Sein Name: Bb Ganter.
Kaum angekommen, wurden sämtliche Vorräte mittels einer Helferkette in unser Feriendomizil befördert. Zur großen Freude aller bestand unser Biervorrat aus dem köstlichen, seit über einem Jahr abgelaufenen Ustersbacher Qualitäts Bier.
Nach einem kurzen Weißwurstfrühstück (für das unser letzter Urbayer D.E. extra seine Lederhosn mitgenommen hatte) wurde auch schnell das Volleyball Netz aufgebaut und ein paar Klatschen verteilt und Schmetterbälle gezwitschert. Am Abend gab es Pasta alla tonno, danach sind wir zusammen am Lagerfeuer verhockt.

Die ganze Gruppe? Nein. Ein einziger Bua leistet der Gemütlichkeit gekonnt Widerstand, indem er leicht alkoholisiert ein Fußball Match gegen sich selbst spielte – und verlor.
Am zweiten Tag kamen die Nachzügler für einen ausgedehnten Spaziergang dazu. Später haben wir uns an den Inn gesetzt und ein paar hofpenhaltige Kaltgetränke genossen. Zurück am Haus wurde gegrillt, gechillt und Usti gekillt. Am Ende des Abends entspannten sich einige am Feuer, während sich der andere Teil der Crew kopfüber in die tiefen Schluchten des Wutkäfigs gestürzt hat. Um sich von dieser hitzigen Partie zu erholen, entschloss sich Fux Hua zu einer nächtlichen Badewannengönnung.
Am nächsten Morgen leckten wir unsere Wunden bei einem gewohnt mittelmäßigen Rührei (Luft nach oben). Ohne viel Zutun verschwand der ganze Tag beim Volleyball- und Tichtennisspiel, bevor wir uns erneut zu einem gegrillten Festmahl zusammenfanden.
Der Abend brachte eine besondere Überraschung: die steilsten Burschen des Amiv (auch wenn man es nicht erwähnen müsste: D.B. und N.M.) hatten eine Spontankneipe vorbereitet!
Trotz des Fehlens der hochoffiziellen Kleidung (D.E. In Anzug und Adiletten) kam die gewohnte Kneipenstimmung auf. Ein bravourös geleitetes Offiz wurde von einem ebenfalls hoch amüsanten Inoffiz abgelöst. In dessen Verlauf stellte unser liebster Niederrheiner N.M. einen neuen Rekord in Sachen „sich-den-Hammer-stehlen-lassen“ auf (ganze fünf mal).
Alles in allem eine durchaus gelungene, wenn auch spontane Aktivenfahrt!

Bootstour auf der Isar

Die im Semesterprogramm geplante Bootstour stand aufgrund von Corona bis zur letzten Sekunde auf der Kippe – glücklicherweise war es zum Zeitpunkt der Fahrt wieder erlaubt, sich mit zwei Haushalten zu treffen, sodass wir kurzfristig doch noch auf die Isar durften.

Gegen 10 Uhr machten sich die beiden Wohnheime mit der S-Bahn auf den Weg nach Wolfratshausen, um bei aufkommenden Sonnenstrahlen die beiden Schlauchboote für die Fahrt vorzubereiten.

Bei perfektem Wetter (23 Grad, blauer Himmel, kein Wind) gingen die Schlauchboote zu Wasser und machten sich auf den Weg nach München. Da der Wasserstand der Isar Anfang Juni noch gering ist, galt es den vielen aus dem Wasser ragenden Steinen und Baumstämmen auszuweichen. Die beiden Boote wurden durch Bb Captain Koschany und Bb Eckl hervorragend durch den „Parkour“ geführt.

Es war für alle eine tolle Abwechslung, mal wieder aus der Innenstadt herauszukommen und die Idylle der Isar und die Ruhe der Natur zu genießen. Ein besonderes Highlight stellte der Georgenstein nach ca. 3/4 der Strecke dar, von welchem sich einige Mutige trauten, den 6m Sprung in die Isar zu wagen.

Nach insgesamt fast 8h kam die erschöpfte Truppe in München an und konnte nach dem Zusammenpacken der Boote mit der U-Bahn nachhause fahren.

Wir blicken zurück auf einen fantastischen Tag und werden mit Sicherheit nicht das letzte Mal die Isar-Tour gemacht haben. 

Die Quarantäne-Semesterferien des AMIV !

Familienersatz-WG-Osterfrühstück

Covid-19 ist nicht großartig für Rücksichtnahme bekannt. So auch leider in Bezug auf christliche Traditionen und familiäres Zusammensein an Ostern. Um ein wenig über den Schmerz hinwegzutrösten, dass wir nicht gemeinsam mit unseren Eltern, Großeltern und Geschwistern an einem reich gedeckten Frühstückstisch sitzen konnten, haben wir im Wohnheim Erzgießereistraße kurzer Hand ein Osterbrunch mit der WG-Familie geplant. Die Fotos des gedecktes Tisches ließen sich ohne weiteres in einem Lifestyle-Magazin veröffentlichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben allerlei Wurst, Käse, Aufstrichen und Marmeladen, gab es Sonntagseier und selbst gebackene Brötchen von Bb Koschany. Bb Eckl schmiss den frisch erworbenen Entsafter an, und backte einen vorzüglichen Rhabarberkuchen. Wer an diesem Ostersonntag die Erzgießereistraße entlang lief, konnte auch den ein oder anderen Sekt-Korken knallen hören. Im Anschluss an den Brunch, versackten wir, unser Food-Koma verarbeitend, im Wohnzimmer beim Filmklassiker „Der Schuh des Manitu“ von Michael Bully Herbig.

 

 

Weintasting am 18. April

 

Der Verzehr von alkoholischen Getränken steht bei unserer Verbindung nicht im Vordergrund. Vielmehr kann der Genuss eines guten Glas Wein in der Gemeinschaft oft bei uns gefunden werden. Um das Verständnis und Wertschätzung eines guten Tropfens zu steigern haben wir eine Weinprobe veranstaltet um sich über allerlei Fachjargon und Geschmäcker auszutauschen. Jeder der Teilnehmer war aufgefordert einen Rotwein und einen Weißwein seiner Wahl mitzubringen. Von Primitivo, Negroamaro und Grau Burgunder zu Grünem Veltliner, alles fand seinen Platz. Ein Abend an dem nicht nur Geschmäcke sensibilisiert sondern auch die Fähigkeit erlernte im Restaurant vor den Gästen am Tisch mit Floskeln als Kenner geschätzt zu werden. Letztendlich bleibt lediglich die Gefahr mit einen verachtendenden Kopfschütteln des Kellners enttarnt zu werden.

 

Digitaler Semesterauftakt-HC

 

In Zeiten von Corona, müssen auch beim AMIV kreative und digitale Lösungen gefunden werden. So fand am 20. April der erste Online-HC über Zoom statt. Die Wohnheime versammelten sich vor dem Bildschirm, weitere Bundesbrüder schalteten sich aus der Heimat hinzu. Obwohl die Situation für alle etwas ungewohnt war, ging der HC, souverän geleitet von unserem Senior Bb Eckl, ohne große kommunikative Probleme über die Bühne. Ein erfolgreicher, offizieller Start in dieses besondere Sommersemester 2020.

 

Radtour zum Wöthsee

 

Es war einst ein sonniger Frühlingstag im Jahre 2020. Der Corona-Virus hat viele Teile der Welt heimgesucht. So auch Deutschland. 3 Bundesbrüder des AMIV hielten das elende Verstreichen der sonnigen Tage in der Quarantäne nicht mehr aus. Sportliche Aktivitäten sind auch laut Gesundheitsminesteriums mit den eigenen Mitbewohnern erlaubt. Mit der Justiz auf der Seite beschlossen Bb Eckl, Bb Koschany und Bb Lieser  die 70km Fahradtour an den Wörthsee anzutreten. Wie aus alten Geschichten vor der Epedemie packten sie ihren Proviant, eine Frisbee und reichlich Sonnencreme ein und machten sich auf den Weg. Nach kleiner Stärkung bei Mama Eckl zwischen Tür und Angel erreichten sie den kühlen See und lagen die Sonne. So fern von der Stadt so fern von den Plagen, dass sie beinahe dort bleiben wollten. Die Legende besagt, sie sind noch immer dort, werfen Frisbee und füttern die Enten.

Und wenn sie nicht gestorben sind, so Strampeln sie noch heute.

 

Winter-Hütten-Fahrt 2020

Nachdem die Skifahrt in Tirol letztes Jahr ein voller Erfolg war, war die Aktivitas dieses Jahr beim Aufbruch nach Schwendt dementsprechend gehypt! Wir hatten diesselbe Hütte angemietet, mit reichlich Platz um den Kamin im Wohnzimmer, einer großen Küche (bei der sogar Bb Eckl nichts zu meckern hatte) und einer Sauna. Am Tag der Anreise ging es direkt ins nahe gelegene Skigebiet, wo mehr oder weniger (Bb Marticke) gute Skikünste an den Tag gelegt wurden. Der Abend wurde entspannt gestaltet mit 3 ausgiebigen Saunagängen, damit am nächsten Morgen zeitig nach Kitzbühel aufgebrochen werden konnte. Nach dem zweiten Skitag wurde mit einer enormen Menge Käsespätzle (als Koch hatten wir extra einen Schwaben aus der AH-Schaft gecastet) die Grundlage für einen bierlastigen Abend gelegt. Dabei müssen lobend unser Elektroniker und besagter Schwabe erwähnt werden. Als Zeichen bundesbrüderlicher Liebe wollten sie Bb Ganter eine Freude bereiteten und taten so, als würden sie wirklich 14mal auf den gleichen Trick beim Hütchenspiel reinfallen. Die entsprechenden Schnäpse verzehrten sie mit Genuss, im Wissen um den guten Zweck dahinter. Den dritten Tag haben dann die Skiwütigen unter uns genutzt um wieder auf die Piste zu gehen, während der Rest die Fahrt entspannt ausklingen ließ. Wieder mal eine nice Hüttenfahrt!

Wohnheimsabend in der Luisenstraße und Vortrag über Palliativmedizin von Bb Gehri

Im Rahmen des Wohnheimsabend hörten wir dieses Mal einen zum Nachdenken anregenden Vortrag von Bundesbruder Gehri. Thema war der Prozess des Sterbens und der Tod. Dabei erhielten wir nicht nur Einblick in den medizinischen, d.h. verstehen was der Tod, welcher von der fehlenden Regenerationsfähigkeit im biologischen Alterungsprozess hervorgerufen wird, mit seinen verschiedenen Phasen mit abgestuften Symptomen ist sowie den politisch-rechtlichen Hintergrund, sondern erfuhren zudem, dass es weltweit viele verschiedene Herangehensweisen an die Thematik des Sterbens gibt.
Ein weiteres Kapitel war die Palliativmedizin, worüber Bb Gehri nach einem Praktikum im besagten Bereich seine Erfahrungen mit uns teilte. So erörterten wir gemeinsam die vielen Herausforderungen, Probleme der weitreichenden Fragestellungen einschließlich der Sterbehilfe.
Es folgte eine rege Diskussion bezüglich des gesamten Themas. Zentral dabei war speziell die Leitfrage: Sterben müssen wir alle, nur wie?
Nachdem die letzten Gedanken dazu dann ausgesprochen wurden, wobei ich sicher bin, dass der äußerst interessante Vortrag auch weiterhin zum Nachdenken anregt, wurde der Abend noch mit einem kleinen Poker-Abend abgerundet.

Götter der Luiesenstraße

Wieder frisch und voller Energie geht es in die nächste Runde der mittlerweile schon fast legendären 10-10 Party. Die Thematik dieses Jahres lässt uns sogar noch weiter in die Vergangenheit zurück reisen, bis wir bei den antiken Göttern angelangt sind. Um noch eine Schippe draufzulegen wird das Wohnzimmer dieses Jahr in einen edlen Weingarten mit ordentlicher Veranstaltungstechnik verwandelt. Zeus Donnerblitz sollte zu spüren und zu sehen sein. Satte Musik schallt bis auf den Gang und die Blitze der Strobos bestimmt noch viel weiter… Aber damit nicht genug. Um den zweiten Floor zu eröffnen wird die liebe Alexa kurzer Hand ins Bad gehängt, um dort für einen Moment der Ruhe mit klassischer Musik zu sorgen. So nimmt die Party ihren Lauf und mit verstreichen der Zeit, Beerpongspiel um Beerpongspiel und vielen weiteren Köstlichkeiten steigt so mancher Pegel immer weiter und weiter.

Das Koch Team hat wunderbare Kürbissuppe vorbereitet und Hermes liefert neue Fässer, wie auf Wolken. Dies führt dazu, dass so mancher Gott, Gladiator oder auch Tempel jegliches Gefühl für Zeit, Raum und Handlungen verliert und zwischen ungefähr 16.00 und 20.00 Uhr nichts passiert ist… zumindest kann sich keiner dran erinnern!! Es muss wohl geschehen sein dar World-Star-DJ BB Würf das Mischpult übernommen hat und auch nach seiner Schlager-Hour die tanzwütigen Griechen und Römer weiterhin mit ganz bewusst, gezielten Sound-Effekten beschießt. Wie jedes Mal, schneller als anfangs angenommen, schlägt es 22.00 und der ganze Zauber neigt sich dem Ende zu. Mythen erzählen, dass so mancher Gladiator auch weitere 12 Stunden noch in dem Blutrausch der Tanzbewegung gefangen war und den nächsten Tag etwas verspätet antrat… Wir freuen uns schon aufs nächste Kapitel und sind gespannt wohin die Reise weiter geht!

Maifahrt Salzburg 2019

Am Wochenende des 18. und 19. Juni stand wieder unsere traditionelle Maifahrt an. Früh am Morgen versammelten sich Aktivitas und Altherren, sowie Begleitungen am Busbahnhof in Fröttmaning, um gemeinsam das erste Ziel des Wochenendes anzusteuern – den Chiemsee!

Bei herrlichstem Kaiserwetter schipperten wir mit der Fähre zur Fraueninsel, um uns dort mehr über Insel, Leben, Leute und Geschichte der Insel von einer dort ansässigen Führerin erzählen zu lassen.

 

 

 

 

 

Nach dem kurzweiligen Trip, sollte der nächste Stopp auf dem Weg nach Salzburg nicht lange auf sich warten lassen: In einem Biergarten konnte man das Wochenende kulinarisch einläuten und nach Lust und Laune bereits das erste hopfenhaltige Getränk zu sich nehmen. Mit gesättigten Mägen, ging die Busreise weiter und schließlich erreichten wir das Hauptziel des Wochenendes: Salzburg!

Nach einer kurzen Rastpause im Hotel, machten wir uns auf in die Stadt und ließen uns von einem erfahrenen Guide über die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten unterrichten. Abgerundet wurde der Tag dann im Stiglkeller bei zünftigem Essen und ein bis zwei Bierchen. Wer dann noch Lust hatte, konnte sich den Leuten anschließen, die sich das Salzburger Nachtleben näher anschauen wollten. So ging es im Anschluss an den Biergarten in eine Bar und danach noch in den Nachtclub.

 

Nach einer kurzen Nacht, ging es am Sonntag bereits früh wieder raus aus den Federn, um die Festung Salzburgs zu erkunden. Zum Abschluss eines gelungenen Wochenendes, speiste man erneut im Biergarten, bevor uns der Bus dann wieder zurück nach München brachte.

Dank geht an die beiden Organisatoren Bb Zilbermann und Bb Stock!

Aktivenfahrt nach Kroatien

Aktivenfahrt nach Kroatien

Perfektes Wetter, Autos vollgepackt, eine motivierte Aktivitas, alles war bereit für 4 überragende Tage in Kroatien. Besser gesagt in der Urlaubsregion Umag. Leider machte der Stau uns einen kleinen Strich durch die Rechnung wodurch sich die Reisezeit etwas verlängerte.

 

Angekommen in Kroatien war die Stimmung trotzdem nach wie vor hervorragend. Am ersten Tag präsentieren wir uns nicht nur auf der Liege und am Bierbong-Tisch stark, sondern auch lyrisch setzten wir mit während der Fahrt verfassten Gedichten neue Maßstäbe.

 

 

 

 

Am Freitag wurden wir wieder von herrlichem Sonnenschein geweckt und somit stand unserer eigens kreierten Sportolympiade nichts im Wege. In 4 verschiedenen Sportarten duellierten wir uns in 2er Teams, wo natürlich das eine oder andere Hopfen-Erfrischungsgetränk zwischendurch nicht fehlen durfte. Nach einigen hart umkämpften Spielen konnten sich Fux Ganter und Fux Wiesinger in einer entscheidenden Kubb-Partie durchsetzen.

 

Abends wurde dann bei einem gemütlichen, gemeinsamen Abendessen die 1.AMIV Sommerolympiade ausgiebig gefeiert.
Nach einen doch etwas trinkfreudigeren Abend konnte man samstags nicht alle davon überzeugen, zum Strand mitzufahren. Jedoch der Teil der zum Strand fuhr, wurde dort auch durch ein überragendes Ambiente für seine Motivation belohnt. Den letzten Abend haben wir nach dem Abendessen bei ein paar Runden „Wutkäfig“ nochmal voll ausgenutzt.

Sonntags entschieden wir uns bei einem ausgiebigen Frühstück, aufgrund der Verkehrssituation, möglichst früh in Richtung Deutschland auf zu brechen. Wieder wurden wir nicht belohnt und durften einige Stunden im Stau verbringen. Jedoch auch dies, meisterten unsere beiden Autofahrer problemlos.

Wir schauen auf ein sehr lustiges und erfolgreiches Wochenende in Kroatien zurück und freuen uns schon auf die Aktivenfahrt im nächsten Jahr.

 

Pfingstwanderung 2019

Um 7:00 war Start an den beiden Wohnheimen.
Der AMIV machte sich mit weiblicher Begleitung auf zur Semester-Wanderung. Ziel war diesmal der Parkplatz von Schloss Linderhof, jedoch nicht um den Schlossgarten zu besichtigen, sondern im Ammergebirge eine Reihe von Gipfeln zu besteigen.

So starteten die acht mehr oder weniger gut ausgerüsteten Wanderer, zu denen sich auch unser hochgeschätzter BB Zilberman zählen durfte, ihre Tour.Nachdem das erste Etappenziel, der Gipfel des Pürschlings, erreicht und eine kleine Brotzeitpause zur Stärkung eingelegt wurde, ging es weiter zum Hennenkopf, auf den ein einfacher Klettersteig führt.

Oben genossen wir die Aussicht und starteten die dritte Etappe über den Grat, der uns zum Brunnenkopf führte.

So wanderten wir vorbei an den letzten Schneefeldern, die zusätzlich schrumpften, da Bundesbruder Eckl eine kleine Schneeballschlacht anzettelte, aus der er wegen BB Schwarz‘ desaströser Trefferquote auch als Sieger hervor ging.
Nach knapp 1100 Hm am Ziel angelangt gab es bei der bewirteten Hütte auch endlich ein erfrischendes Bier und einen kleinen Happen zu essen.
Beim Abstieg kam es dann doch noch zu vereinzelten Regenschauern, bei denen die Ausrüstung des ein oder anderen noch auf den Prüfstand gestellt wurde.
Zwar nicht ganz trocken, aber höchst zufrieden kamen letztendlich doch alle wieder bei den Autos an und machten sich zurück auf den Weg nach München.

Vielen Dank an BB Schwarz für die Organisation der Tour!

Lesung „Große Freiheit“ von Rocko Schamoni

Wahrscheinlich das Highlight unseres Semesters, sehnsüchtig herbeigesehnt von allen Aktiven war die Lesung „Große Freiheit“ von Rocko Schaminski. Unser Senior Bb Busse hatte die Veranstaltung auf den ausdrücklichen Wunsch der Aktivitas möglich gemacht. Und wir wurden nicht enttäuscht. Rocko führte uns mit seinem gewohnten Charme durch sein neues Buch. Darin arbeitet er das bewegte Leben Wolfgang „Wolli“ Köhlers auf – und beschreibt einige Details aus Heino Jägers Leben, die noch nicht einmal wir kannten.
Das Buch spielt in St. Pauli, 1962: Ein Sehnsuchtsort für Gegenkultur, Kunst, Drogen und freie Sexualität. Als es „Wolli“ nach Hamburg verschlägt, ist die Welt der Nachkriegsjahre eng und spießig. Der junge Mann aus dem Nirgendwo sucht Abenteuer und Freiheit. Und steigt auf zur außergewöhnlichsten Kiezlegende in der Geschichte St. Paulis.

Semesterauftaktkneipe

Das Sommersemester 2019 wurde am 26. April feierlich mit unserer Kneipe eröffnet.
Als Räumlichkeit diente uns dieses Mal unsere Wohnung in der Luisenstraße.
Nach einem leckeren Abendessen zog unser Senior Bb Busse unter der Bierorgel ein und eröffnete mit einem hellen Hammerschlag die Kneipe. Besonders freuten wir uns, die Bundesbrüder Beyer, Zilberman, welcher großzügiger Weise die Bierorgel übernahm, Bb Fournelle, Bb Filbry, Bb Kounath, Bb Würf und unsere ständigen Gäste begrüßen zu können.
Nach dem traditionellen Gesang und einer zusätzlichen Gesangseinlage von Fux Butteron, von welcher wir in Zukunft hoffentlich verschont bleiben, konnten sich die Anwesenden einer großartigen Rede unseres Seniors über Tradition erfreuen.
Schießich war es so weit: die Fuxen Butteron und Gheri wurden nach vorne gebeten und unter einem kräftigen „Bursch!“ in die Gemeinschaft des AMIV aufgenommen.
Der Senior wurde anschließend durch Bundesbruder Fournelle abgelöst, welcher den inoffiziellen Teil der Kneipe musterhaft übernahm, abschließend wurden wir noch von Bundesbruder Zilberman und Bundesbruder Würf Musikalisch unterhalten. 
Zum Schluss zog es uns noch auf das Haus der ERWINIA und anschließend in eine gemütliche Runde ins Harlekin , wo wir den Abend in die Nacht abklingen ließen.

Hüttenfahrt nach Tirol

Trotz zweifelhafter Wetteraussichten machte sich die Aktivitas auf nach Tirol, um ein Wochenende auf einer Hütte zu verbringen – und sie sollte für ihren Mut belohnt werden.

Am Freitag wurden mit reichlich Sonnenschein im Skigebiet Kössen begrüßt.

Angespornt durch das gute Wetter schnallten sich die meisten ihre Bretter unter die Schuhe, während sich der Rest beim Rodeln den Allerwertesten abfror.

Später kochte man gemeinsam in der Hütte und verbrachte den Abend bei ein paar entspannten Bieren, diskussionsreichen Spielen und der standardmäßig dazugehörenden Bierpongklatsche für Dominik E. (Name aus Datenschutzgründen abgewandelt)

 

 

 

Am Samstag machte sich die Skifahr-Truppe, unterstützt durch die angereisten AHs Würf und Bauer, auf ins nahegelegene Kitzbühel. Das Wetter war leider nicht ganz so gut wie am vorangegangen Tag, dennoch nutzten alle ihren Skipass, abgesehen von einer kurzen Stärkung auf einer der Hütten, bis zur letzten Minute aus.

Der Abend wurde dann etwas trinkfreudiger mit Saunagängen und Einseiforgien in den Schneemassen vor unserer eigenen Unterkunft verbracht.

Aufgrund der sich verschlechternden Wetterlage und des Zustandes der Truppe entschied man sich, nach spätem Frühstück und Putztour durch das Haus den Sonntag mit einer abschließenden schneeballreichen Wanderung zu verbringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir schauen auf ein sehr nices und verletzungsfreies Wochenende in den Bergen Tirols zurück und freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Weihnachtsfeier im HB-Haus

Am achten Dezember fand auch in diesem Jahr traditionsgemäß die Weihnachtsfeier des AMIV statt. Hierzu trafen sich die Aktivitas, unsere alten Herren und ihre ehrenwerten Damen im Hofbräuhaus.  Nach kurzen Begrüßungsumtrunk folgte ein offizieller Teil, bei dem unser Senior Christoph Gruber die bisherigen Ereignisse des Semesters präsentierte und einen kleinen Ausblick auf kommende Veranstaltungen gab. Es wurde lecker gespeist, viel gelacht und die Fuxia trug mit ihrer traditionellen Performance zur allgemeinen Heiterkeit bei. Auch der letzte Grinch kam in Weihnachtsstimmung, als der Christbaum plötzlich zu leuchten begann und die vier Fuxen in Weihnachtsmannkostümen eine AMIV Jingle Bells-Version uraufführten.


An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Altherrenschaft für die Organisation der Weihnachtsfeier. Beschte.

Insights aus der Honigbranche

Unser lieber Bb Türkner hielt am 6.11. einen Vortrag zum Thema „Insights aus der Honigbranche“. Der spannende Exkurs dauerte rund eine Stunde und enthielt neben Key Facts über die Herstellung auch tiefe Einblicke in die Branche, die unser lieber Bb in vielen Jahren als technischer Leiter des deutschen Honigriesen Breitsamer & Ulrich sammeln konnte. Von einem Branchenkenner erklärt zu bekommen, welche Bedeutung die Bienen für unseren Planeten haben, machte alle Anwesenden noch einmal besonders nachdenklich.

Danach genossen die Teilnehmer eine köstliche Kürbissuppe – vielen Dank an dieser Stelle an Bb Busse und Fux Butteron. Im Wohnzimmer wurde anschließend Poker gezockt (wobei die Betonung hier tatsächlich auf „gezockt“ liegt, wenn man bedenkt, wie locker bei manchem Aktiven wieder die Chips saßen) und auf dem Balkon genossen einige Anwesende bei herbstlichen Temperaturen eine orientalische Wasserpfeife.

 

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend und wir möchten uns noch einmal bei Bb Türkner für den tollen Vortrag und die interessanten Einblicke in die Honigbranche bedanken!

Führung bei der Krones AG in Neutraubling


Am Montag, den 05.11.2018, unternahmen wir eine Werksbesichtigung bei Krones in Neutraubling, dem Weltmarktführer für Brauereiabfüllanlagen.
Dank BB Schmid, welcher diese Besichtigung möglich machte, wurde uns ein tiefer Einblick in die Unternehmensstruktur gewährt.

Zunächst wurden wir im Werksmuseum in die Firmengeschichte des Familienbetriebs eingeführt, mitsamt alten Maschinen und Prototypen.
Das Unternehmen ist weltweit vertreten und verfügt über zahlreiche Standorte, die das globale Wartungsnetz von Krones ermöglichen.

Krones produziert neben den Abfüllanlagen unter anderem auch Flaschenwaschmaschinen, Etikettieranlagen, Palettierungs-, Pack-, Transport- und Sortierlösungen sowie Sudhaus- und Lagertechnik – kurzum quasi sämtliche Anlagen, die in der Getränkeproduktion nötig sind. Bei extra zugeschnittenen Lösungen für den Kunden wie z.B. Abfüllanlagen arbeiten immer die gleichen Personen an einem Produktionsschritt.

Das Werk in Neutraubling fertigt die Maschinen und schickt sie daraufhin in alle Welt zum Einbau. Die schiere Größe der Maschinen war erstaunlich und besonders die Geschwindigkeit, in der die Maschinen beim Kunden die Getränke abfüllen, beeindruckte uns sehr. Zu sehen war das in einer PVC Streckblasanlage, welche zum Zeitpunkt unserer Führung getestet wurde und mit enormem Tempo Flaschen presste.

Als Abschluss einer tollen Führung wurden wir im hauseigenen Restaurant mit einem 3 Gänge Menü verköstigt. Frisch gestärkt und mit viel neuem Wissen ging es daraufhin wieder zurück nach München.

Vielen Dank an Thomas Krichbaum und die Krones AG für die beeindruckende Exkursion!

Fresh Prince of Luisenstraße

“Now, this is a story all about how the LS got flipped-turned upside down!”

Wie man aus der ersten Zeile unschwer entnehmen kann, war das Motto der diesjährigen 10-10 Party The Fresh Prince of Bel Air!

 

Mit einem solchen Motto geht natürlich auch eine verrückte Deko einher. Mit von der Decke hängenden Vinyls, Ghettoblastern an den Wänden und zu kreativen Zwecken ausgeborgten Wahlplakaten beförderte das Dekoteam die Wohnung zurück durch die Zeit, sodass selbst Will Smith wieder als Prince of Bel Air auf der großen Leinwand zu sehen war. Der unvergleichlichen Flair der 90er war wortwörtlich greifbar.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Kostüme der Gäste. Von bunten Felljacken, Latzhosen und Cordanzügen über Tank Tops, Goldketten und bunte Brillen bis hin zu so mancher 90er Ikone war absolut alles vertreten. Eine besondere Art der Aufmerksamkeit gewann dabei natürlich BB Neumann, der “so ein Rohr” zur Party mitbrachte.

Während man sich in der Küche ein köstliches Chilli und epische Beerpongschlachten zu Gemüte führen konnte, wurde auf der Tanzfläche musikalisch einiges geboten. Neben den 90er Hits, die natürlich nicht fehlen durften, erschien um 18:00 ein DJ bei der 10-10 und sorgte mit seinem Elektrosound für ordentlich Stimmung.

 

Nach alter Tradition war dann nach 12 Stunden Party auch um 22 Uhr Schluss – nur die ganz Harten hatten noch Kapazitäten, um danach noch weiterzuziehen.

Alles freut sich schon auf’s nächste Jahr und ist gespannt, in welche Welt es uns dann verschlagen wird.

 

Semesterauftaktkneipe

Zum Start ins neue Semester schlug der AMIV die traditionelle Semesterauftaktkneipe. Nach dem verdächtig gut vorbereiteten Vortrag von unserem Gast Niels Bauer zum Thema „Gentechnik“ verwöhnten uns unser Bb Busse sowie unsere neuen Fuxen Marius B. und Bendix De Buhr mit einem sensationellen Gulasch. Diesmal leider ohne Bierorgel zog der Senior Gruber ein und eröffnete die Kneipe an einer festlich-herbstlich gedeckten Kneiptafel, der an dieser Stelle besonderes Lob zukommen soll. Während des Offiz wurde Fux Stock, auf die Frage des Senoirs an die Corona: „Was ist Stock?“, von den Aktiven mit einem kräftigen Schrei: „BURSCH!“ in die brüderliche Gemeinschaft des AMIV aufgenommen. Nach einer längeren Pause hielt Bb Schmid ein bockstarkes, feuchtfröhliches sowie aufgrund der Verletzung des Wahlgeheimnisses strafrechtlich zweifelhaftes Inoffiz ab. Highlight 1: Die Spende von Bb Neumann und Bb Schmid für die Fuxen des AMIV: Fuchs Jürgen, der zukünftige Kneipen definitiv aufwerten wird. Highlight 2: Geklaute Hämmer lassen sich seit dieser Veranstaltung auch durch eine Let it Be-Einlage in Russenhocke auslösen.

 

Aktivenfahrt nach Dresden

Am 1. Juni brachen wir mit drei Autos nach Dresden auf, um dort ein schönes Wochenende zu verbringen. Dort angekommen bezogen wir zunächst unser gemietetes Domizil: eine gemütlich eingerichtete Dachetagenwohnung in einem alten Backsteinhaus in Dresden/Plauen.

Nach einem meisterlich zubereiteten Spargelrisotto machten wir uns auf, um das nächtliche Leben der Stadt zu erkunden. In Dresden/Neustadt angekommen, setzten wir uns als erstes in einen Biergarten, der angenehm zentral in der Neustadt gelegen war. Es folgten weitere Bars und das rätselhafte Verschwinden von Bundesbruder „Yens“ Schmid (in etwa: „Ich hatte einfach spontan Bock auf ’nen Döner, chillax’ Diggi“).

Am folgenden Tag fuhren wir nach einem etwas verspäteten Frühstück mit der S-Bahn die eine Station in die Stadt. Dort spazierten wir entspannt ein wenig herum, sahen uns die typischen Sehenswürdigkeiten an und tranken das ein oder andere Bier (Anmerkung: nur wenige Mitglieder der Aktivitas waren in der Lage, sich zu stärken… bei einigen lag der „Ohhh….“-Faktor bei über 9000…).

   

 

 

Abends zogen wir eine kleine Grill-session durch; als dann nun wirklich jeder gesättigt (treffender: vollgefressen) war, übten wir uns in der altehrwürdigen Disziplin des Bierpong, um anschließend einen weiteren biersportlichen Wettkampf auszutragen: „Rage Cage“ (alias „Fang die Maus“). Nicht jeder konnte dem enormen Regelwerk und der benötigten technischen Raffinesse entsprechen.

Tags darauf ging es nach Hause, alles in allem wurden unsere Erwartungen an Dresden und die Aktivenfahrt weiß Gott nicht enttäuscht.

An dieser Stelle: Vielen Dank für die Organisation an BB Stark und BB Eckl!

 

 

 

 

 

Pfingstwanderung

Montag Morgen. Feiertag. Die Sonne geht auf und die Aktivitas bricht auf. Nach einem ersten verpassten Bus und dem resultierenden ersten Fußmarsch des Tages wird erst einmal der Schlaf in der Regio aufgeholt. Bb Lissi und Bb Thiem warten bereits motiviert am Garmischer Bahnhof, um uns zum Fuß des Berges zu bringen. Der Aufstieg beginnt und schon nach fünf Minuten löst sich die erste Sohle. An dieser Stelle ein Chapeau an unsere tapfere Dame. Mehrere Stunden, diverse Pausen, unzählige Gespräche und einem bisschen Regen später stehen wir am Kreuz des Kramer. Gemeinsam genießen wir unser wohl verdientes Gipfelbier und auch das Garmischer Pendant zum Bohnekamp, der gute „Jagdstolz“, findet seine Gelegenheit. Zu Beginn des Abstiegs sind die Wanderschuhe der tapferen Dame bereits kaum noch als solche zu erkennen; doch Leukotape regelt. Mit einer stärkenden Jause am Berggasthof Almhütte und einem erfrischenden Kneippbad beleben wir noch einmal unsere müden Geister, um den Abend in geselliger Runde im Garmischer Bräustüberl ausklingen zu lassen. Noch einmal großen Dank und großes Lob für diese gelungene Aktion an unseren Vergnügungsminister Bb Lissi.

Maifahrt 2018

Am Wochenende des 5. und 6. Mai war es wieder soweit, unsere traditionelle Maifahrt stand an. Nachdem sich Aktivitas und Altherrenschaft inklusive Begleitung am Busbahnhof in Fröttmanning versammelt hatten, konnte die Fahrt auch schon losgehen; diesjähriges Ziel: Regensburg. 

Nach einer raschen Fahrt erfuhren wir auf einer kurzen aber sehr informativen Stadtführung einiges über  die interessante Geschichten dieser charmante Stadt. Nach anschließendem Mittagessen in einem schönen Biergarten zogen wir weiter zur Walhalla. Dort angekommen konnte man sich schwer entscheiden, ob die Walhalla oder der wunderbare Ausblick über Regensburg und Umland mehr Aufmerksamkeit verdient.

Dieser ereignisreiche Tag fand bei einem guten Abendessen im Regensburger Ratskeller für die meisten ein schönes Ende. Einige zogen noch bis spät in die Nacht durch Regensburg und lernten die dortige Barszene kennen; andere versuchten, sich einen Döner zu gönnen.

Bei eben diesen konnte das geübte Auge am nächsten Morgen dezente Spuren dieser durchzechten Nacht erkennen, doch tapfer zogen wir alle nach einem reichhaltigen Frühstück weiter. Wir hatten eine interessante und dynamische Führung durch den „Immerwährenden Reichstag“.
Daraufhin fuhren wir mit dem Bus zum Weltenburger Kloster (Ja, da gibt’s auch ne Brauerei), wo nach dem Begutachten der schönen Barockkirche auch eine Pause eingelegt wurde.

Nach diesem Wochenende kamen wir teils erschöpft (ich erwähnte die Bars) jedoch zufrieden und mit schönen Erinnerungen zurück. 

Vielen Dank an die Organisatoren Bb Koschany und Bb Mielke!

Semesterauftaktkneipe

Am 14. April war es mal wieder soweit – der AMIV läutete das Semester mit der traditionellen Semesterauftaktkneipe ein.

Zu Beginn lauschten wir dem Vortrag unseres lieben Bb Thim. Dieser war im vergangenen Jahr mit einer kleinen Gruppe zum Mount Everest Basiscamp gereist. Äußerst spannend waren seine Erzählungen von der Wanderung zum auf 5800m gelegenen Lager, von dem aus die waghalsigsten Bergsteiger der Welt zum höchsten Gipfel der Erde aufbrechen.

Zur Stärkung verwöhnten uns daraufhin unser Bb Lieser sowie unser neuer Fux Achatz mit einem Gulasch, das sich „Sie“ schrieb.

Anschließend war es dann auch soweit: Unser neuer Senior Bb Koschany eröffnete feierlich das Offiz. Es wurde schief gesungen, es wurde eine unterdurchschnittliche Menge Bier getrunken – und dennoch gelang es dem neuen X, seine erste Kneipe zu einer besonders gelungenen zu machen. Das mag auch an der diesmal außergewöhnlich gut geschmückten Kneiptafel gelegen haben, dafür herzlichen Dank an Bb „Yens“ Schmid.

Nach dem allenfalls durchschnittlichen Inoffiz unseres lieben Bb Koppitz verbrachte die Kneipgesellschaft noch einige schöne Stunden zusammen am Königsplatz.

Vortrag Bb Petz: „Verantwortung von Führungskräften“

Am 18.04. hielt BB Petz einen Vortrag zum Thema „Verantwortung von Führungskräften“ im Wohnheim in der Luisenstraße.

Anschauliche Beispiele und Erzählungen aus seinen Erfahrungen im Beruf und aus seinen Vorlesungen zum Thema Arbeitsschutz fügten sich gut in die Präsentation ein.

Zentral war dabei eine Definition des Begriffs Verantwortung, zunächst in sich selbst und weiterführend in Abgrenzung zu Verantwortlichkeit und Schuld und angeknüpft an Regelungen zur Haftung.

Des Weiteren wurde beschrieben, wie Führungskräfte mit Verantwortung umgehen können und sollten, um ein produktives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Geprägt war der Vortrag außerdem von regem Interesse der Zuhörer, die mit Nachfragen und Diskussionsanstößen sehr präsent waren.

 

Semesterabschluss-HC

Am 9. Februar haben wir unser Semesterabschluss Hauptconvent veranstaltet, mit welchem wir das Wintersemester 2017/18 beendeten.
Eingeleitet wurde der diesjährige Hauptconvent mit einer großen Portion pikantem Chili.
Der volle Fuxenstall in diesem Semester sowie das außerordentliche Engagement unseres Fuxmajors machen sich durch die geplante Burschung von drei Fuxen im nächsten Semester bezahlt, sodass wir uns auf eine wachsende Aktivitas freuen können. Weiterhin können wir alle auf viele gelungene Veranstaltungen wie Kneipen, MWR Fahrt, Vorträgen, sowie besonders die Exkursion in das Atomkraftwerk Isar II zurückblicken, mit welchen unsere Bundesbrüder das Wintersemester bereichern konnten.
Die Entlastung der Chargen war in diesem Semester für den einen oder anderen mit Wehmut verbunden, da im kommenden Semester drei Aktive die Aktivitas verlassen und dem Verband Alter Herren beitreten werden.
Ebenfalls auf der Agenda stand die Planung des nächsten Semesterprogramms. Neben Vorträgen sowie einem sozialen Projekt der Aktivitas stand die diesjährige Planung der Maifahrt auf dem Programm, welche uns ein Wochenende lang an die Donau nach Regensburg verschlagen wird.
Trotz der nahenden Klausurenphase können wir alle auf ein erfolgreiches Semester mit vielen Veranstaltungen zurückblicken sowie uns auf das kommende Semester und das warme Wetter freuen.

BB Filbry liest vor – das Café am Rande der Welt

Im Januar hatte es sich Bundesbruder Filbry zur Aufgabe gemacht  Aktiven ein Thema näherzubringen, das ihn selbst sehr geprägt hat – die Theorie der Persönlichkeitsentwicklung. Dazu hatte er das Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky ausgewählt, das er an einem gemütlichen Abend im Wohnzimmer vorlas. Auch wenn er behauptete, noch nie so lange vorgelesen zu haben, war er mit seiner wohlklingenden, sonoren Stimme natürlich der perfekte Kandidat dafür. Der internationale Bestseller führt den Leser über die Szenerie eines kleinen abgelegen Cafés an viele philosophische Fragen über den Sinn des Lebens heran. Es gibt keine konkreten Lösungsvorschläge aber Ansätze und Gedankenanstöße. Da das Buch gut geschrieben war und der Gedanke des ZdE („Zweck der Existenz“) einigen der Zuhörer wirklich neue Anregungen mit auf den Weg gegeben hat,
bleibt das Fazit, dass der Abend wirklich eine Bereicherung des Semesterprogramms war!

AMIV-Weihnachtswichteln


Um vor den Ferien noch einmal gemeinsam die Weihnachtsstimmung anzuheizen, organisierte unser Vergnügungsminister BB Würf eine kleine Wichtelaktion. Jeder konnte sich über eine Kleinigkeit freuen und ein erstes Weihnachtsgeschenk abstauben. Von der „Holygen Bimbel“ und einem Baumängel-Quartett (natürlich für den Architekten), bis hin zu einer in einem Playboy-Plakat eingepackten Calzone war alles dabei.

Außerdem wurde unser weihnachtliches Allgemeinwissen in einem Quiz getestet, welches durch eine kleine Rechenaufgabe und Darts ergänzt wurde. Anschließend wurde der Abend gemütlich bei einem Bierchen und der Diskussion ob der Rechtmässigkeit des Gewinners beendet…

Bewerbungsfoto-Shooting

Um endlich mal ein paar vorzeigbare Bilder zu haben (für Bewerbungen etc.) veranstalteten wir am 08.11. ein kleines Fotoshooting. Dafür konnten wir Philipp Thurmaier, einen befreundeten Fotografen gewinnen.

Mit ein paar Handgriffen wurde unsere WG in der Erzgießereistraße in ein kleines Fotostudio umgewandelt… es war nicht viel Platz, aber es hat gereicht.

Über einige Stunden verteilt wurden alle Teilnehmer fotografiert; die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen 😉

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an unseren Fotografen!

MWR-Skiausflug

Wie jedes Jahr stand auch diesen Winter der gemeinsame Skiausflug mit unseren befreundeten Verbindungen PVK und AG Burse an.

Am Donnerstag, den 11.01. machte sich die erste Gruppe auf den Weg in den Schwarzwald, wo eine gemütliche Hütte als Unterkunft gebucht wurde. Nach kurzer Fahrzeit breiteten wir uns erst einmal in den Zimmern aus, bevor wir gemeinsam mit dem Rest der Truppe zu Abend aßen und noch das ein oder andere Bier genossen.

Gleich am nächsten morgen zog es uns auf die Piste, wo überraschenderweise (im engeren Umkreis der Hütte war nicht viel Schnee zu finden) wirklich wunderbare Verhältnisse herrschten: strahlend blauer Himmel und eine wunderschöne Sicht über den Schwarzwald. Nachdem wir ein paar stunden Ski gefahren waren zog es uns in die Therme (deren Eintritt überraschenderweise in der „Schwarzwald-Card“ inbegriffen war) und entspannten uns ein wenig. Nun war auch der Rest des AMIV eingetroffen; einige hatten erst ab Freitag Zeit. Auch dieser Tag fand bei gemeinsamen Essen und Biertrinken wieder einen schönen Abschluss. Samstags teilten wir uns auf; einige stürmten wieder auf die Pisten, andere hatten mehr Lust, wandern zu gehen. Am Ende des Tages traf man sich jedoch wieder in der Therme.

Die Zeit verging recht schnell, plötzlich war es Sonntag. Ein paar von uns fuhren noch nach Freiburg, um diese beeindruckende Stadt bei einer Führung kennenzulernen, der Rest entschied sich, erneut die Therme aufzusuchen.

Auf dem Rückweg nach München machten wir alle noch einen Zwischenstopp in Usterbach, wo wir im Bräustüberl zu Abend aßen.

Zusammengefasst lässt sich sagen: ein ziemlich cooles Wochenende!


AMIV-Weihnachtsfeier im Hofbräuhaus

Am Samstag, den 2. Dezember war es wieder soweit, die AMIV-Weihnachtsfeier stand an. Gegen Abend versammelten sich alte Herren, deren ehrenwerte Damen sowie die Aktivitas in der Erkerbar des Münchner Hofbräuhauses. Zu Beginn der Veranstaltung hielt Senior Bb Neumann einen kleinen Vortrag, der unsere geschätzte Altherrenschaft über aktuelle Veranstaltungen und Ereignisse der Verbindung informierte. Neben der Vorstellung der jetzigen Aktivitas, einem Einblick in die renovierten Wohnungen und einem Rückblick auf bereits stattgefundene Veranstaltungen klärte Bb Neumann die Anwesenden auch über noch offene Projekte auf. Kurz darauf gab es eine kleines Theaterintermezzo; traditionsgemäß hatte die Fuxia eine kleine Fuxenmimik vorbereitet. In diesem Rahmen wurde zunächst Fuxmajor Schmid verpflichtet, in einem Nikolauskostüm ein kleines von den Fuxen verfasstes Gedicht vorzutragen, bevor die Fuxia selbst eine humoristische Interpretation der Heiligen Drei Könige aufführte.
Alles in allem lässt sich sagen, dass ein schöner Abend in guter Gesellschaft verbracht wurde. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Altherrenschaft für die Organisation dieser Veranstaltung.

 

Satzungsänderung

Nach langer Vorbereitung und dem obligatorischen dreifachen Lesen wurde beim letzten HC die überarbeitete Fassung der Satzung einstimmig angenommen. Zur Feier dieses historischen Tages gab es ein wenig Schaumwein zum Anstoßen.

Vortrag „Der Aufbau des Internets“ und Wohnheimsabend

Am Abend des 16. November fand der regelmäßige Wohnheimsabend im Wohnheim Luisenstraße statt. Neben einigen Aktiven war auch unser treuer Gast AH-Vorstand Bb Beyer anwesend. Zu Beginn lauschten wir einem Aktivenvortrag, den Bb Thomas vorbereitet hatte.
Der Titel des Vortrags war „Der Aufbau des Internets“. Bb Thomas gab uns in einer Dreiviertelstunde einen guten Einblick in die Grundlagen des Internets – angefangen bei den Protokollen, mit denen die Art und Weise des Informationsaustausches zwischen Rechnern definiert wird, bis hin zur technischen Realisierung durch die Internet-Service-Provider.

Anschließend stand die Einweihung einer Neuheit im Wohnheim an – die frisch eingerichtete Cocktail-Bar. Bereits bei der Renovierung des Wohnzimmers im letzten Semester wurden neue Schränke besorgt, die nun von Fux Eckl mit Spirituosen und Kristallgläsern gefüllt worden waren. Fux Eckl hatte im Rahmen seines Fuxenprojektes die Aufgabe übernommen, der bereits vorhandenen Bartheke im Wohnzimmer einen echten Nutzen zu geben. Die Bar wurde durch Cocktailshaker, Messbecher und allen für das Cocktail-Mischen essentiellen Accessoires ergänzt. Zudem schrieb Fux Eckl ein kleines Buch mit Mischanleitungen für gängige und einfache Drinks. An dieser Stelle möchten wir Fux Eckl noch einmal herzlich dafür danken, dass er das Wohnheim mit einer weiteren Attraktion bereichert hat!
Am Wohnheimsabend nun zeigte Fux Eckl uns sein Können und der ein oder andere Aktive entwickelte dabei eine echte Faszination für das Cocktail-Mischen. Wir verbrachten in den folgenden Stunden noch einen schönen und gemütlichen Abend bei kühlen Drinks und Kerzenschein.

Besuch im Kernkraftwerk Isar

Am Dienstag, den 14.11.2017, machten wir uns auf zum Kernkraftwerk Isar (KKI). Zuvor hatte uns Bundesbruder Steinrück, der bis zum Jahr 2000 Kraftwerksleiter am KKI I war, den Kontakt zu Bernd Gulich, Assistent der Kraftwerksleitung und zuständig für die Kommunikation, hergestellt und uns dadurch die einmalige Möglichkeit für eine ganz besondere Besichtigung. Die Plätze waren aufgrund der hohen Sicherheitsbestimmungen begrenzt, das Interesse war groß.

In drei Autos starteten wir am Morgen bei dichtem Nebel in München und erreichten das Besucherzentrum des KKI gegen 10 Uhr. Dort wurden wir von Bundesbruder Steinrück und Herrn Gulich in einem Präsentationsraum bei Obst, Keksen und Getränken empfangen. Zur Einführung stellte uns Herr Gulich den Kraftwerksstandort anhand eines kleinen Films zum KKI I und einer Präsentation vor. Bereits 2014 wurde der Antrag auf Rückbau des Reaktors I gestellt, seit April 2017 wird der Reaktor nun rückgebaut. Es folgten Informationen zur Energiegewinnung aus Kernenergie und ein kurzer Überblick über die Stromerzeugung in Deutschland und über den Atomausstieg. Besonders die letzten beiden Themen erregten die Aufmerksamkeit der Aktivitas, die mit einigen Fragen dazu aufwartete und um einen „Blick in die Glaskugel“ der zukünftigen Energiezusammensetzung Deutschlands bat.

Im Anschluss an diese Einführung folgte die Besichtigung des KKI II, welches noch in Betrieb ist und zu den deutschen Kernkraftwerken zählt, die zuletzt (Ende 2022) abgeschaltet werden. Doch bis wir den Kern des Kraftwerks erreichten war es noch ein langer Weg. Zunächst musste eine Kontaminierung der Aktivitas ausgeschlossen werden, wozu wir von einer netten Damenstimme in einen entsprechenden Apparat gelockt wurden. Nachdem zu unserem Glück keine Kontaminierung festgestellt werden konnte, wurden unsere Personendaten und Ausweise kontrolliert, Besucherausweise ausgestellt und wir mussten uns einer flughafenähnlichen Kontrolle unterziehen. Ausgerüstet mit einem Helm und begleitet von vier Mitarbeitern des Kraftwerks hatten wir die erste Sicherheitshürde geschafft.

Dann folgten eine zweite flughafenähnliche Kontrolle und die Speicherung von Bildern. Endlich konnten wir die unvorstellbar dicken Türen zum Inneren der Kraftwerkskuppel mit 1,80m starken Betonwänden passieren. Dort wurden wir mit Überzügen für unsere Schuhe, weißen Overalls und einem Dosimeter ausgestattet. Noch ein paar kleinere Checks, dann wurden wir in das Zentrum des Kraftwerks eingeschleust – dem Kontrollbereich, in dem sich nur maximal 30 Leute aufhalten dürfen. Mit einer hohen Geräuschkulisse und Temperaturen um die 30 Grad Celsius stiegen wir einige Treppen zu einer Plattform hinauf und durften endlich in das tiefe Blau eines Kraftwerkbeckens schauen. Da der Reaktor im Betrieb war, war dieser aber natürlich unter uns verschlossen. Nachdem uns Herr Gulich weitere interessante Informationen gegeben hat und wir verschiedene Fragen dazu stellten, verließen wir den Kontrollbereich wieder. Doch bevor wir den Reaktor ganz verlassen konnten, mussten wir uns natürlich auf Kontamination testen lassen. Die meisten Dosimeter zeigten 0 Mikrosievert an, zwei jedoch jeweils 1 Mikrosievert. Dies war jedoch kein Grund zur Sorge. Zum Vergleich liegt die Belastung auf einem Flug in die USA bei ca. 50-60 Mikrosievert. Anschließend folgte die Überprüfung mithilfe zweier Detektoren, die wir alle mit dem Ergebnis „Keine Kontamination“ verlassen durften.

Nachdem wir die Overalls wieder abgelegt hatten, führte uns unsere Tour noch durch weitere Bereiche des Kraftwerks, wie des erneut sehr warmen Generatorraums, dessen Dimensionen sehr beeindruckend waren. Es folgten zudem interessante Informationen zu Sicherheitsmaßnahmen. Anschließend versammelten wir uns wieder im Besucherzentrum, wo uns Gulaschsuppe und belegte Semmeln erwarteten. Nach dieser Stärkung verabschiedeten wir uns von Bundesbruder Steinrück und Herrn Gulich und traten unsere Heimreise bei besseren Sichtverhältnissen an. Alle waren wir fasziniert von dem, was wir an diesem Tag sehen und erfahren durften. Und der ein oder andere bekam eine neue Sicht auf die Erzeugung von Strom durch Kernkraft.

Wir möchten uns sehr herzlich bei Bundesbruder Steinrück für die Ermöglichung dieser einmaligen Möglichkeit bedanken! Unser besonderer Dank geht an Herrn Gulich und an unser Begleitpersonal für ihre aufgewandte Zeit, die Organisation des Tages, die spannenden Informationen und die Verpflegung!

 

Konzertbesuch

Verdi’s „Messa da Requiem“ als Start in den Kulturtag 31.10.2017
Von der Süddeutschen Zeitung inspiriert ließen wir uns von Dirigent Riccardo Muti durch Verdi‘s musikalische Inszenierung der christlichen Totenmesse führen. Die SZ hatte anlässlich des Gastauftritts des Chicagoer Stardirigenten in der Münchner Philharmonie 1000 Studenten die Möglichkeit gegeben, die Generalprobe mitzuerleben und auch 4 wackere Aktive wollten Sich diesen kulturellen Leckerbissen nicht entgehen lassen, nachdem wir bereits im letzten Jahr auf Einladung der SZ in den Gasteig gepilgert waren. Neben dem Symphonieorchester des bayerischen Rundfunks stand Muti auch der Chor des BR sowie vier Solistinnen und Solisten (Sopran, Mezzosopran, Tenor, Bass) zur Verfügung, um das Meisterwerk des italienischen Altmeisters zu vertonen. Die etwa 90-minütige Vorführung im beeindruckenden Herkulessaal der Münchner Residenz kam bei den anwesenden Studenten und der Aktivitas sehr gut an, das Zusammenspiel der verschiedenen Solisten, des Chors und des Orchesters machte das Stück sehr abwechslungsreich. Der Hintergedanke der Veranstalter, junges Publikum für Veranstaltungen wie diese zu interessieren, trug definitiv Früchte.

10-10 Halloweenparty




Am 28.10. war es nun endlich wieder so weit, die jährlich vom AMIV München ausgetragene, legendäre 10bis10-Party fand in unserem Wohnheim in der Luisenstraße statt.
Dieses Mal herrschte im wahrsten Sinne des Wortes eine tierisch gute Stimmung, nicht nur wegen des Mottos „Crazy Zoo“.
Nachdem alles vorbereitet war und das Deko-Team der Wohnung den letzten Schliff verpasst hatte, kamen dann auch schon die ersten Herden zu uns in den Zoo. Von Flamingo bis Pinguin, ob zu Land oder eigens aus dem Aquarium gesprungen, alle waren gekommen, um gemeinsam den Tag zu verbringen und eine einzigartige Party zu feiern.
Um 13:00 war es dann auch an der Zeit und die Schnapsbar wurde feierlich eröffnet. Gefüllt war diese unter anderem mit einem Rudel Hirsche, das wir extra für den besonderen Tag umgesiedelt haben. Unterstützt wurden wir dabei, wie schon so oft, von Jägermeister selbst.
Die Party nahm dann weiter ihren Lauf, wobei noch einige Specials eingebaut wurden.
Neben einem großen Revierkampf gesellte sich beispielsweise auch eine verrückte Klofrau hinzu, die in der Schlange vor den Toiletten für ordentlich Stimmung sorgte!
Gestärkt nach dem Essen versammelte sich die bunte Meute dann im Hauptgehege, um das prächtigste Tier unter uns zu küren. Dabei ging der Sieg knapp an das süß-gruselige Horror-Häschen, dicht gefolgt von Pinguin, Möwen, Giraffe und Co.
Doch auch die aktivsten Tiere brauchen irgendwann ihre Ruhe und so neigte sich die Feier gegen 10 Uhr abends auch dem Ende zu und jeder ging zurück in seinen gewohnten Unterschlupf.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es dank fleißigem Team und tollen Gästen wieder eine unvergessliche Party war!
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Eröffnungskneipe 2017/18

Das Wintersemester wurde am 21. Oktober feierlich mit unserer Eröffnungskneipe eingeläutet, als Räumlichkeit diente unsere schöne Wohnung in der Luisenstraße.  Nach einem äußerst interessanten Vortrag von Bundesbruder Deter („Digitale Disruption in der Automotive Industrie“) und einem guten gemeinsamen Abendessen wurde miteinander gesungen, sich unterhalten und das köstliche Bier genossen. Besonders freuten wir uns, die Bundesbrüder Beyer, Thim, Zilberman, Fournelle und natürlich den Vortragenden, Bundesbruder Deter begrüßen zu dürfen.

Nach dem feierlichen Offiz, durch das uns Senior Neumann gekonnt führte, übernahm Bundesbruder Zilberman die Gestaltung des inoffiziellen Teils des Abends, bevor Fux Lieser mit dem Bierdorf die Kneipe beendete. An dieser Stelle ebenfalls vielen Dank an die Bierorgel, Bundesbruder Würf, der unseren Gesang wunderbar begleitete.

Nach dieser angenehmen Veranstaltung zog es einige von uns noch ins Münchner Nachtleben, wo der Abend in diversen Bars, Kneipen und Clubs einen schönen Abschluss fand.

Nach solch einer schönen Veranstaltung freuen wir uns bereits sehr auf die nächste Kneipe, die am 09. Dezember ebenfalls in der Luisenstraße stattfinden wird.

 

 

Start des Wintersemesters 2017/18

Voller freudiger Erwartung blickt die Aktivitas einem ereignisreichen Wintersemester entgegen, welches spannende Vorträge (z.B. „Der Aufbau des Internets“, „Einführung in Pricing-Strategien“), interessante Ausflüge (z.B. AKW Isar II, Theaterbesuch) und Veranstaltungen  beinhaltet.

Durch dieses Semester führen werden uns:

Bb Neumann (X)

Bb Koschany        (XX)

Bb Stark   (XXX)

Bb Schmid           (FM)

Bb Würf        (VM)

Bb Schwarz    (KW)

 

Außerdem freuen wir uns sehr, Fux Gruber in unserem Fuxenstall begrüßen zu dürfen.

Auf ein erfolgreiches, freudiges und interessantes Semester!

Aktivenfahrt 2017 Bamberg – Ein Gedicht

Es galt, die Aktivenfahrt wohl zu planen,
Zwei güldene Recken konnten sich erbarmen.
Der eine, ein Jüngling mit strohblondem Haar,
der andere gar einem Riesen gleich war.

Körperliche Ertüchtigung und eine schier
Unersättliche Sehnsucht nach Bier
Welche uns seit jeher verband
Führten uns ins Frankenland!

Am Freitag Nachmittag war es soweit
Fast die ganze Aktivitas stand schon bereit
Doch Pünktlichkeit gehörte nicht zu den Gaben
Unseres Seniors, des bierbrauenden Schwaben.

Zu tief saß der Kater der gestrigen Nacht
Zu viel der Zeit wurde mit saufen verbracht.
Doch nur kurz nach der vereinbarten Zeit
Stand auch Jesse, der Senior bereit.

Trotzdem lief nun noch nicht alles nach Plan;
Wir mussten spontan doch mit zwei Wägen fahr’n
Vier fuhr’n im VW-Bus mit schwäbischem Stil
Die ander’n besetzten das Bussemobil.

Nach einigen Bieren begeistert wird waren
Spontan anstatt Bamberg Berlin anzufahren;
Nach vielem Gerede – doch wenig Verdruss –
Blieb Bamberg der erste und letzte Entschluss.

Kurze Zeit später am Lagerfeuer
Bereuten wir Cornelius’ Anwesenheit teuer
Des Fuxmajors gar scharfer Verstand
Bescherte der Runde ’nen Schluck Boonekamp!

Das Feuer brannte, die Glut war heiß,
zu uns’rem Entsetzen gab’s viel zu viel Fleisch.
Die Mägen war’n voll, der Wille war schwach,
so aßen wir den Rest am Tage danach.

Kurz schon nach dem recht frühen Erwachen
Packten wir unsere sechs, sieben Sachen
Um das Klosterbräu Schröder zu checken
Zum dem Zweck trug Max L. voll Stolz Adiletten.

Nach dieser Führung schwang’ wir die Hufen
Uns hatte ein Biergarten zu sich gerufen.
Schnell nach dem Essen kam Müdigkeit auf,
lenkten uns mit Golf ab und siegten zuhauf!

Ihr merkt, wir schrieben ein Gedicht,
FuxenMIMIK war dies nicht;
Uns deucht, wir fanden die rechte Würze,
Der Rest der Fahrt – er folgt in Kürze!

Nun gut, ich spiel’ mit offenen Karten,
Sie, werter Leser, müssen nicht warten!
Abgetippt war’n die Notizen im Nu,
jetzt füg’ ich letzte Gedanken hinzu!

Am letzten Tag der Fahrt durchkreuzt die Sonne uns’ren Plan
Dank der großen Hitze hatte keiner zum Wandern viel Elan
So haben wir ’nen ruhigen Tag am See verbracht – ’ne schöne Pause!
Und als der Abend näher rückte fuhren wir entspannt nach Hause.

145 Stiftungsfest – Vivat, crescat floreat AMIV!

145 Jahre Akademischer Maschineningenieur Verein München – trotz seines Alters ein lebendiger Bund.

Das hat auch unser Stiftungsfest gezeigt. 50 Damen, Alte Herren, Aktive und Gäste feierten zusammen im Seehaus am Englischen Garten dieses Jubiläum. Bei bestem Wetter, vor wunderschöner Kulisse des Kleinhesseloher Sees und begleitet vom Piano genossen wir gemeinsam diesen Abend. Zu solch einem Anlass durfte natürlich auch eine Damenrede nicht fehlen, die unsere Fuxen bestens vorbereitet hatten.

Maifahrt 2017 – Fürstbischof müsste man sein.

Ein AMIV Sommerfest in diesem Garten?! Leider nicht, das war den Bischöfen vorbehalten. Aber alles der Reihe nach. Wie jedes Jahr brachen wir am Samstag früh morgens von Fröttmaning aus auf Richtung Würzburg. Unser Traditioneller Brotzeit Stopp bestand dieses Jahr nicht mehr nur aus ein paar Pausenbroten sondern auf Einladung von BB Zapf gab es beim Weißen Roß in Nürnberg eine große Stärkung. In Würzburg angekommen bekamen wir eine interessante Stadtführung und sahen wie gut man es sich früher als Bischof gehen ließ. Apropos gut gehen lassen – Hotel mit Blick auf den Main, Weißwein auf der alten Mainbrücke, Festschmaus im Ratskeller, Frühstück in der Sonne mit Blick auf die Feste Marienburg – ein fürstbischöfliches Leben. Sonntagvormittag genossen wir dann weiter das Leben eines Fürstbischofes und streiften durch den Garten des Schlosses Veitshöchheim. Dort entstand auch das Foto oben…

Insgesamt ein tolles Wochenende, mit der richtigen Mischung aus Alt und Jung (über 40 Mitfahrer, zum ersten Mal seit langem hatten wir wieder einen Reisebus!) Kultur und Seele baumeln lassen, interessanten Gesprächen und abends die Stadt unsicher machen!

Bis zum nächsten Mal!