München für Einheimische – Das etwas andere Sightseeing

Wie gut kennen wir eigentlich München? Und welche Orte lohnt es sich einmal zu besuchen? Selbst die Älteren unter uns waren sich einig, dass sich eine München-Tour sehr lohnen würde und es noch einiges zu entdecken gibt. So wurde also eine Route festgelegt und unsere Füxe Servurs und Sandy bzw. die Bundesbrüder Deckl und Nanter trugen einige interessante und wissenswerte Facts zusammen, die wir uns während der Tour gegenseitig vortrugen.

Wer wusste zum Beispiel, dass auf dem Oktoberfest jährlich etwa sieben Millionen Maß Bier konsumiert wird? Oder dass der Turm des alten Peters 56 m hoch ist und 312 Stufen hat?

Während das Wetter uns köstlich verwöhnte, meinte es Corona nicht so gut mit uns und wir mussten uns in 5er Gruppen aufteilen, was den Spaß jedoch keinesfalls minderte. Im Gegenteil war es sehr lustig immer mal wieder per Telefon mitzubekommen wo sich die anderen Aktiv-Touristen herumtrieben und welcher Bundesbruder definitiv mehr sportliche Vorbereitung gebraucht hätte.

Ein Highlight war auf jeden Fall der Hausmeister, der uns ungefragt an der Benediktiner Kirche über genauste geschichtliche Hintergründe aufklärte, während er den Müll aufkehrte. Ein anderes Highlight waren die vielen Schätzfragen, die dem ein oder anderen einen schweren Kopf am nächsten Morgen bescherten. Wer schlecht schätzt muss eben mehr trinken.

Unser lieber Bundesbruder Deckl verschätzte sich bei der Höhe des guten Friedensengels so sehr, dass wir uns alle vor den Brücken und Häusern fürchten, die im Hause des zukünftigen Bauingenieurs entworfen werden. Aber mei, der Wille zählt.

Ein spezieller Fux Lopka hat im Laufe des Tages seine höchst ausgeprägten Fremdenführer Gene entdeckt. Es ist nicht auszuschließen, dass wir bald einen Juristen weniger und dafür einige Touristen mehr bei uns in der Wohnung haben, weil kurzerhand eine Touristengesellschaft gegründet wurde.

Alles in Allem war es ein sehr erfolgreicher und spaßiger Tag, nach welchem wir alle eine verbesserte Orientierung in der Stadt München haben. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!