Pubcrawl im WG-Format

Der November startete mit dem Lockdown Light – daher war es für die Aktivitas wieder einmal an der Zeit kreativ zu werden und Alternativen für das Semesterprogramm zu entwickeln.

Wir entschieden uns dafür in den beiden Wohnheimen einen „WG-Pubcrawl“ zu veranstalten. Das heißt, jeder Mitbewohner denkt sich für sein Zimmer ein eigenes Motto aus, bereitet passende Snacks und Drinks zu und ist für die musikalische Untermalung verantwortlich. Gesagt, getan.

So starteten wir in der Luisenstraße zunächst entspannt in den Abend und ließen uns im „Café Français“ mit einem guten Wein, französischer Musik und Käse verköstigen.

Anschließend ging es für uns in das „Wiener Casino“ und es galt erstmal den Eintritt zu erspielen, Falco in Dauerschleife zu hören und diverse Cocktails durchzuprobieren.

Nach einem Zwischenstopp in der „Casa de Papel“, in der wir mit feinstem mexikanischen Tequila und Nachos versorgt wurden, ging es in kulinarisch in eine ganz andere Richtung, nämlich auf die Hamburger Reeperbahn in die von Udo Lindenberg geleitete Bar. Eingekleidet in einer Lederjacke schmeckte das Astra-Bier direkt viel besser.

Absch(l)iessend ging es für und in das „90er“-Zimmer, um den Abend bei entsprechender Partymusik (inklusive Lichtorgeln) und bekannten 90er Snacks ausklingen zu lassen.

 

Anders als im französischen Flair der Luisenstraße begann die nächtliche Reise der fünf Gefährten der Erzgießereistraße im traditionellen Irish Pub mit dazugehörigem Quiz und hochprozentigen Spezialitäten, um potenziellem Wissenszuwachs vorzubeugen.

Nach einer musikalischen Meisterleistung beim Singen irischer Volkslieder, wurde die Reise im Wilden Westen fortgesetzt. Mit einem famosen Kentucky Derby kam es zu einem Wissenswettstreit über den Mann der schneller schießt, als sein Schatten, welcher recht deutlich entschieden wurde, da die jüngeren Jahrgänge mit ihrem Fachwissen auftrumpfen konnten.

Angeheitert von den Köstlichkeiten des Abends zog die Reisegruppe weiter in Münchens edelste Bar, auf den Spuren von „The High“. Dort bewies Bb Eckl seine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Barkeeper mit exquisiten Drinks und einer unvergleichlichen Menge an zugehörigem Fachwissen. Während des Verzehrs von selbstgezauberten Snacks stellte sich die Frage, wieso hier eigentlich noch nie ein Bayernstar zu Besuch war…           

Gestärkt zog die Gruppe weiter, vom gehobenen Ambiente der Münchener Bar Szene, in die Abgründe des mexikanischen Springbreaks auf eine paar Runden Bierpong und Tequila Sunrise, wodurch die Literflasche schneller leer wurde als manch einer glauben wollte.

So langsam machte sich die genussvolle Reise des Abends bemerkbar und das Tanzbein wurde ausgelassen geschwungen in tropischem Ambiente, bevor alle weiterzogen, um den Abend stilecht im Bahnhofsviertel FFM ausklingen zu lassen. Hier konnte die Fuxia beim Erraten von Liedern deutscher Sprechgesangsartisten mit ihrer ausgeprägten Allgemeinbildung glänzen und die Gefährten stellten ihre Geschicklichkeit unter Beweis beim Zubereiten eines Flying Hirsch.

Jedoch wurde die gechillte Runde in den späten Morgenstunden rascher aufgelöst als erhofft, als sie gebeten wurde die weitere Reise leiser zu gestalten. So endete ein kurzweiliger Abend voller unerwarteter Reiseziele in Zeiten von Covid-19 auch in der Erzgießereistraße.

 

Wir blicken zurück auf gelunge Pubcrawls durch die wohl besten Bars in der Maxvorstadt!