Wandern statt Skifahren

Nachdem leider auch der im Semesterprogramm anstehende Skitag aufgrund von Corona abgesagt werden musste gaben sich beide Wohnheime nicht damit zufrieden stattdessen nur in der Wohnung zu hocken. Fux Kopka und Bundesbruder Gehri suchten daher für beide Wohnheime eine Wanderroute heraus, die dann corona-konform ohne Überschneidung der Bewohner beschritten werden durfte.

Für die Luisenstraße gab es eine eher seichte und leichte Wanderung vom Schliersee zum Tegernsee.

Auch wenn der Start am Schliersee von einigen Regentropfen begleitet war und die Wanderung zu Beginn eher auf der Straße führte als auf einem Wanderweg konnten wir uns recht schnell in die Natur schlagen. Unglücklicherweise machte uns der dauerhafte Anstieg auf einige hundert Höhenmeter dort schnell zu schaffen was sich merklich im Tempo äußerte.

Viele ‚Wann hört die Steigung eigentlich auf?‘ später, kamen wir tatsächlich an einer Art Gipfel an. Da der Weg laut Ausschilderung aber nicht direkt am Gipfel vorbeiführte und wir im Winterwunderland mit leichtem Schneegestöber, in dem wir mittlerweile waren, keinen unnötigen Umweg nehmen wollten, begann nun schon wieder der langsame Abstieg.

Nach guten 3h kamen wir dann am Tegernsee an wo wir noch ein gemütliches Vesper machten bevor uns der Zug zurück nach München brachte.

Die EG ist um 10Uhr in aller Gemütlichkeit losgefahren und nach einer Stunde am Startort angekommen.

Unser heutiges Ziel war es, den Jochberg zu erklimmen. Obwohl der Himmel am Anfang etwas bewölkt war, hatten wir Glück mit dem Wetter und der Temperatur. Schon nach wenigen Metern Aufstieg wurde uns warm. Der Weg zum Gipfel war an vielen Stellen vereist. Doch mit Vorsicht gelang es allen diese Rutschpartie zu meistern.

Bereits vor dem erreichen des Gipfels, entfaltete sich der traumhafte Blick gen Norden auf den Starnberger See und gen Süden auf den Walchensee und die Voralpen. Die Sonne begrüßte uns zudem pünktlich, als wir das Gipfelkreuz vor Augen hatten. Als wir das Ziel erreichten, gab es eine Essenspause.

 

Neben dem wunderschönen Ausblick, wurde wissenschaftlich überprüft, ob es potenzielle Ehegattinnen auf 1565m zu finden gibt. Und tatsächlich, ein Superlike wurde verteilt.

Glücklicherweise war der Rückweg weniger vereist, dafür mehr Schnee. Die Folge war eine wilde Schneeballschlacht. Wir waren erschöpft, aber trotzdem die ganze Zeit begeistert von der schönen Natur und Tianqis Flachwitzen.

Gegen Ende der Wanderung kamen wir am Walchensee an. Bei einer Wassertemperatur von 0°C kam Fux Wilhelm auf die glorreiche Idee zu baden. Fux Cuca Lopka schloss sich ihm bereitwillig ohne mit den Wimpern zu zucken an. Warum die beiden nicht durchgefroren waren, ist bis heute ein Rätsel. Dass der dritte Fux im Bunde seinen Monatslohn verwettet hat, erwähne ich nur am Rande.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag mit traumhaften Wetter und einer tollen motivierten Truppe.