Wohnheimsabend in der Luisenstraße und Vortrag über Palliativmedizin von Bb Gehri

Im Rahmen des Wohnheimsabend hörten wir dieses Mal einen zum Nachdenken anregenden Vortrag von Bundesbruder Gehri. Thema war der Prozess des Sterbens und der Tod. Dabei erhielten wir nicht nur Einblick in den medizinischen, d.h. verstehen was der Tod, welcher von der fehlenden Regenerationsfähigkeit im biologischen Alterungsprozess hervorgerufen wird, mit seinen verschiedenen Phasen mit abgestuften Symptomen ist sowie den politisch-rechtlichen Hintergrund, sondern erfuhren zudem, dass es weltweit viele verschiedene Herangehensweisen an die Thematik des Sterbens gibt.
Ein weiteres Kapitel war die Palliativmedizin, worüber Bb Gehri nach einem Praktikum im besagten Bereich seine Erfahrungen mit uns teilte. So erörterten wir gemeinsam die vielen Herausforderungen, Probleme der weitreichenden Fragestellungen einschließlich der Sterbehilfe.
Es folgte eine rege Diskussion bezüglich des gesamten Themas. Zentral dabei war speziell die Leitfrage: Sterben müssen wir alle, nur wie?
Nachdem die letzten Gedanken dazu dann ausgesprochen wurden, wobei ich sicher bin, dass der äußerst interessante Vortrag auch weiterhin zum Nachdenken anregt, wurde der Abend noch mit einem kleinen Poker-Abend abgerundet.